Judo-Olympiasieger im Anti-Doping-Kampf

Wieneke fordert rigoroses Vorgehen

SID
Samstag, 16.05.2015 | 11:53 Uhr
Wieneke konnte einst Olympisches Gold im Judo gewinnen
© getty
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Judo-Olympiasieger Frank Wieneke (53), heute leitender Ausbilder in den olympischen Sportarten an der Trainerakademie in Köln, fordert ein rigoroses Vorgehen im Anti-Doping-Kampf.

Der ehemalige Judo-Bundestrainer spricht sich für sofortige lebenslange Sperren für Betrüger sowie den Ausschluss von Doping-belasteten Nationen von Olympischen Spielen und anderen internationalen Wettbewerben aus.

"Jeder Sportler kommt irgendwann bei einem wichtigen Turnier an einen Scheideweg. Gewinnt oder verliert er? Nur davon hängt ab, ob er Spitzensportler wird oder nicht. Wenn ich dann gegen einen gedopten Athleten kämpfe, dann beendet er meine ganze Lebenskarriere", sagte Wieneke im Interview mit Bonner General-Anzeiger und Kölnische Rundschau:

"Ich empfinde das als derart unfaire Geste, dass zwei Jahre Sperre für mich gar nichts sind." Wer eindeutig überführt werde, "gehört für mich lebenslang gesperrt".

"Ich würde ganze Länder sperren"

Ähnlich rigoros würde der Olympiasieger von Los Angeles 1984 auch mit Nationen umgehen, die ihr Dopingproblem nicht in den Griff bekommen oder bekommen wollen: "Ich würde ganze Länder sperren."

Er verstehe nicht, warum das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht Nationen sperre, "in denen sich Dopingfälle häufen und damit Indizien für systematisches Doping vorliegen".

Wenn beispielsweise China in einer Sportart nachweislich immer wieder positive Fälle habe, sagte Wieneke, "würde ich dieses Land in der betreffenden Sportart von internationalen Wettbewerben ausschließen".

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