Schaffelhuber und Kreiter: Zweites Gold

SID
Montag, 09.03.2015 | 09:12 Uhr
Anna Schaffelhuber holte sich ihre zweite Goldmedaille im Riesenslalom
© getty
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Die fünfmalige Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber (Bayerbach) und Georg Kreiter (Thanning) haben bei der alpinen Para-WM in Panorama/Kanada jeweils ihre zweite Goldmedaille gewonnen.

Schaffelhuber siegte nach dem Erfolg im Super-G nun ebenso im Riesenslalom wie Kreiter, der zuvor in der Super-Kombination triumphiert hatte.

Derweil holte Andrea Rothfuß (Mitteltal) beim vierten Start in der stehenden Klasse zum vierten Mal Silber - zum vierten Mal hinter der Französin Marie Bochet.

Die 22-Jährige Schaffelhuber, die bei den Paralympics 2014 in Sotschi alle fünf Disziplinen der Monoskifahrerinnen gewonnen hatte, war diesmal rund drei Sekunden schneller als ihre Dauer-Rivalin Claudia Lösch aus Österreich und glich vor dem abschließenden Slalom nach Goldmedaillen aus.

"Das war ein Wahnsinnstag"

Erstmals bei der WM in Kanada war Deutschlands Behindertensportlerin des Jahres richtig zufrieden, nachdem bei ihrem Sieg im Super-G noch alle Konkurrentinnen gestürzt waren.

"Es fühlt sich natürlich besser an, wenn die ganze Konkurrenz auch unten ist und man trotzdem die Medaille um den Hals hat", sagte sie. Davon, dass der Slalom nun ein Finale ist, welche von beiden die überragende Athletin dieser WM in ihrer Klasse ist, wollen aber weder Schaffelhuber noch Lösch etwas wissen.

"Ich schaue nur auf mich. Ich habe jetzt zwei goldene und zwei andere Medaillen, jetzt kann ich befreit fahren", meinte die Deutsche. Die Österreicherin entgegnete, für sie stehe es aktuell nicht unentschieden, "schließlich bin ich im Super-G gestürzt".

Kreiter war dagegen überglücklich. "Saugeil", rief er bei einem Interview aus: "Das war ein Wahnsinnstag, der Tag, auf den ich die letzten Jahre hingearbeitet habe. Der Riesenslalom ist meine Lieblings- und Parade-Disziplin, deshalb bin ich superhappy."

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