Tod nach Hubschrauber-Absturz

Drei französische Sportler verunglückt

SID
Dienstag, 10.03.2015 | 13:16 Uhr
Camille Muffat gab 2014 ihr Karriereende bekannt
© getty
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Schwimm-Olympiasiegerin Camille Muffat (25), Boxer Alexis Vastine (28) und Seglerin Florence Arthaud (57) sind bei einem Hubschrauber-Absturz in Argentinien ums Leben gekommen. Die drei ehemaligen französischen Spitzensportler waren für Dreharbeiten für die Reality-Show "Dropped" unterwegs.

400 Meter nach dem Start kollidierten zwei Hubschrauber, stürzten ab und gingen in Flammen auf. Die acht französischen Insassen und die beiden argentinischen Piloten starben.

Muffat hatte bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Goldmedaille über 400 m Freistil, Silber über 200 m Freistil und Bronze mit der 4x200-Meter-Freistil-Staffel gewonnen. Im Juli 2014 hatte sie überraschend ihr Karriere-Ende bekannt gegeben.

Vastine hatte bei den Spielen 2008 in Peking Bronze im Halbweltergewicht erkämpft. Arthaud, in Frankreich "die kleine Verlobte des Atlantiks" genannt, hatte 1990 als erste Frau die Gesamtwertung der Route du Rhum gewonnen und daraufhin als erste Seglerin bei der Wahl zu Frankreichs Sportlerin des Jahres triumphiert.

"Bin erschüttert und entsetzt"

Zu den Teilnehmern der Sendung, bei der ehemalige Spitzensportler für mehrere Tage in einer einsamen Landschaft ausgesetzt wurde, gehörte auch der ehemalige Fußball-Nationalstürmer Sylvain Wiltord.

Er war jedoch schon ausgeschieden und zurück in Frankreich. "Ich trauere um meine Freunde und bin erschüttert und entsetzt. Ich finde keine Worte", twitterte er.

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande teilte mit, er sei "bestürzt und bewegt" von der Nachricht: "Der plötzliche Tod unserer Landsleute löst große Traurigkeit aus", erklärte er. Das Unglück ereignete sich in der Provinz La Rioja nahe der Anden.

Olymische Flagge auf Halbmast

Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) trägt Trauer. In einer Mitteilung reagierte das IOC geschockt und kündigte an, die Flagge im Hauptquartier in Lausanne drei Tage auf Halbmast zu hängen.

"Wir sind schockiert von diesen traurigen Nachrichten", hieß es in einer Mitteilung: "Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden dieser großartigen Athleten, die uns verlassen haben. Mit ihnen verlieren der Sport und die Olympische Familie drei wichtige Mitglieder. Sie waren nicht nur alle Meister ihres Sports, sondern auch Vorbilder."

Van Almsick betroffen

Auch die frühere Welt- und Europameisterin Franziska van Almsick hat mit großer Betroffenheit auf die Nachricht vom Tod der Schwimm-Olympiasiegerin Camille Muffat reagiert. "Der Tod von Camille ist schrecklich und trifft mich tief", sagte van Almsick dem SID:

"Ich habe sie 2012 bei ihrem Olympiasieg in London erleben dürfen, dort habe ich sie als eine sehr inspirierende Persönlichkeit kennengelernt. Das Leben ist ein großes Geschenk, Camille wurde es viel zu früh genommen. Meine Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden."

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