Russische Doping-Affäre weiter im Fokus

Athleten fordern WADA-Reaktion

SID
Freitag, 19.12.2014 | 16:10 Uhr
Russland steht im Verdacht, systematisches Doping zu fördern
© getty
Advertisement
World Championship Boxing
Live
Gilberto Ramirez vs Jesse Hart
Toray Pan Pacific Open Women Single
Live
WTA Tokio: Halbfinale
KDB Korea Open Women Single
WTA Seoul: Halbfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Finale
National Rugby League
Roosters -
Cowboys
World Championship Boxing
Jorge Linares vs Luke Campbell
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 1
KDB Korea Open Women Single
WTA Seoul: Finale
Premiership
Exeter -
Wasps
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona Lassa -
Saski-Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro

Die Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat in der russischen Doping-Affäre von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA eine Reaktion gefordert. Mit großer Aufmerksamkeit und Besorgnis habe man die jüngsten Veröffentlichungen in den Medien verfolgt, schrieben der Vorsitzende Christian Schreiber und seine Stellvertreterin Silke Kassner in einem Brief an die WADA.

"Wir wollen die Strategie erfahren, die die WADA in dem Fall verfolgt", hieß es in dem Schreiben. Der Bericht in der ARD vom 3. Dezember habe viele Hinweise auf Doping im russischen Sport geliefert. Deutsche Athleten hätten mittlerweile Zweifel, ob die internationalen Behörden genug gegen Doping unternähmen.

"Die deutschen Athleten unterstützen die bestehenden Anti-Doping-Maßnahmen. Jetzt ist es wichtig, dass die WADA dringend ein deutliches Signal aussendet, das die internationale Gleichbehandlung aller Sportler sichert - unabhängig von der Sportart oder Nation - um den Ruf des Sports vor weiteren Schäden zu bewahren."

WADA unter Druck

In der russischen Doping-Affäre war die WADA zuletzt unter Druck geraten. Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge hatte die 800-m-Läuferin und Doping-Kronzeugin Julia Stepanowa die oberste Anti-Doping-Behörde bereits Anfang 2013 in einem Brief ausführlich über die Vorgänge in Russland unterrichtet.

Angeblich hat die WADA Stepanowa und ihren Mann Witali Stepanow, einen ehemaligen Mitarbeiter der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA, aber nie um die Aushändigung von belastendem Material gebeten.

Die "ARD"-Reportage hatte akribisch aufgezeigt, dass im russischen Sport flächendeckend und maßlos manipuliert, dies von den nationalen Anti-Doping-Agentur RUSADA gedeckt und von Stellen den IAAF zumindest toleriert werde. Dafür wurden zahlreiche Zeugenaussagen und belastende Dokumente zu systematischem Doping im russischen Spitzensport, vor allem in der Leichtathletik, geliefert.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung