Dienstag, 16.12.2014

Doping-Affäre in Russland

IAAF begrüßt WADA-Ermittlungen

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat die Ankündigung der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA begrüßt, mit einer unabhängigen dreiköpfigen Kommission die schweren Doping-Vorwürfe vor allem gegen Russlands Verband aufklären zu wollen.

Lamine Diack sichert der WADA die volle Unterstützung der IAAF zu
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Lamine Diack sichert der WADA die volle Unterstützung der IAAF zu
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"Die IAAF nimmt dies zum Anlass, der WADA ihre volle Unterstützung zu versichern", sagte der im kommenden Sommer scheidende IAAF-Präsident Lamine Diack: "Unser oberstes Bestreben muss immer sein, die Integrität des Wettbewerbs im Hinblick auf die große Mehrheit der sauberen Sportler zu schützen."

Die IAAF verwies zudem einmal mehr auf die Arbeit ihrer unabhängigen Ethik-Kommission, die ihrerseits "gründlich und rigoros" alle Vorwürfe untersuche.

Die "ARD"-Reportage "Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht" hatte Anfang Dezember zahlreiche Zeugenaussagen und belastende Dokumente zu systematischem Doping im russischen Spitzensport, vor allem in der Leichtathletik, geliefert. Dies hatte weltweit für Aufsehen gesorgt.

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