Dienstag, 18.11.2014

"Neue Philosophie" bei Bewerbungen

IOC macht Olympia billiger

Die Olympischen Spiele sollen in Zukunft deutlich kostengünstiger werden. Bewerberstädte sollen mit einem "signifikaten finanziellen Beitrag" unterstützt werden. Zudem soll die Diskriminierung von Personen wegen ihrer sexuellen Neigungen in der Olympischen Charta untersagt werden.

Laut Thomas Bach beschützt das IOC die Einzigartigkeit der Olympischen Spiele
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Laut Thomas Bach beschützt das IOC die Einzigartigkeit der Olympischen Spiele

Finanzhilfen für Bewerberstädte, eine Abkehr vom Gigantismus, und das endgültige Aus für die Diskriminierung von Schwulen und Lesben: IOC-Präsident Thomas Bach hat in Lausanne seine 40 Reformvorschläge präsentiert und will mit seiner "Agenda 2020" auch das angekratzte Image der olympischen Bewegung aufpolieren. Ob das Paket ausreicht, um auch in westlichen Ländern und in den möglichen deutschen Bewerberstädten Berlin und Hamburg wieder mehr Sympathie für Olympia zu wecken, bleibt allerdings abzuwarten.

"Wir haben jetzt die Möglichkeit und müssen den Moment ergreifen - jetzt ist die Zeit da für den Wechsel", sagte Bach fast schon pathetisch bei der Präsentation seines Reformwerks am Dienstag in Lausanne. Die Änderungsvorschläge werden der IOC-Session am 8. und 9. Dezember in Monaco vorgelegt - für den Initiator Bach wird die Abstimmung zur Vertrauensfrage.

Vor allem das Bewerberverfahren will der erste deutsche Präsident des IOC kostengünstiger gestalten. Die teuren Präsentationen werden reduziert, Reisekosten werden übernommen. Das IOC stellt zur Unterstützung der derzeit 50 Millionen Euro teuren Bewerbungen einen "signifikanten finanziellen Beitrag" in Aussicht. Auch bei den Spielen selbst soll Geld gespart werden. Vorhandene Sportstätten müssen verstärkt genutzt werden, das Olympia-Konzept hat sich den Bedürfnissen der Städte anzupassen.

Weniger Gigantismus soll auch in Bezug auf die Teilnehmerzahl erreicht werden. Die Obergrenze bei Sommerspielen wurde auf 10.500 Athleten festgelegt. Die Zahl der Entscheidungen soll 310 nicht überschreiten. Bei Winterspielen soll es künftig maximal 2900 Athleten, 2000 Trainer und Betreuer sowie höchstens 100 Entscheidungen geben.

Die größten Athleten der olympischen Spiele
18 Mal Gold: Michael Phelps ist der König des Wassers
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18 Mal Gold: Michael Phelps ist der König des Wassers
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Die gesamte Olympia-Ausbeute von Michael Phelps: 18 Mal Gold, zwei Mal Silber, zwei Mal Bronze - absolut unerreicht!
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Die gesamte Olympia-Ausbeute von Michael Phelps: 18 Mal Gold, zwei Mal Silber, zwei Mal Bronze - absolut unerreicht!
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Der US-Amerikaner Alfred Adolf "Al" Oerter Jr. gewann insgesamt viermal olympisches Gold - zum ersten Mal 1956 in Melbourne
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Der US-Amerikaner Alfred Adolf "Al" Oerter Jr. gewann insgesamt viermal olympisches Gold - zum ersten Mal 1956 in Melbourne
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"The flying dutchmam" Fanny Blankers-Koen gewann ebenfalls viermal Gold. Damit ist sie eine der erfolgreichsten Olympionikinnen aller Zeiten
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"The flying dutchmam" Fanny Blankers-Koen gewann ebenfalls viermal Gold. Damit ist sie eine der erfolgreichsten Olympionikinnen aller Zeiten
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Bob Beamon gelang bereits 1968 der "Sprung ins 21. Jahrhundert". Sein Weltrekord von 8,90 Metern hielt 23 Jahre
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Bob Beamon gelang bereits 1968 der "Sprung ins 21. Jahrhundert". Sein Weltrekord von 8,90 Metern hielt 23 Jahre
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Sie ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin: Birgit Fischer. Die Kanutin gewann insgesamt acht Goldmedaillen
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Sie ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin: Birgit Fischer. Die Kanutin gewann insgesamt acht Goldmedaillen
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Carl Lewis ist der Leichtathlet des Jahrhunderts. Insgesamt räumte der Sprinter und Weitspringer neunmal Gold bei Olympia ab
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Carl Lewis ist der Leichtathlet des Jahrhunderts. Insgesamt räumte der Sprinter und Weitspringer neunmal Gold bei Olympia ab
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Mit zarten 14 Jahren holte Nadia Comaneci die Bestnote und damit Gold am Stufenbarren - ihr Leben ist mittlerweile sogar verfilmt
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Mit zarten 14 Jahren holte Nadia Comaneci die Bestnote und damit Gold am Stufenbarren - ihr Leben ist mittlerweile sogar verfilmt
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122 Mal in Folge ungeschlagen beim 400-Meter-Hürdenlauf zwischen 1977 und 1987: der US-Amerikaner Edwin Moses.
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122 Mal in Folge ungeschlagen beim 400-Meter-Hürdenlauf zwischen 1977 und 1987: der US-Amerikaner Edwin Moses.
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Florence Griffith-Joyner sprintete 1988 in Weltrekordzeit zum Olympiasieg über 100 Meter. Die Dominatorin starb 1998 im Alter von 38 Jahren
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Florence Griffith-Joyner sprintete 1988 in Weltrekordzeit zum Olympiasieg über 100 Meter. Die Dominatorin starb 1998 im Alter von 38 Jahren
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Jenny Thompson konnte nie eine Einzel-Goldmedaille gewinnen. Mit der Staffel holte sie insgesamt acht Goldene
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Jenny Thompson konnte nie eine Einzel-Goldmedaille gewinnen. Mit der Staffel holte sie insgesamt acht Goldene
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Der vielleicht schnellste Mann der Welt: Michael Johnson lief über 400 Meter Weltklassezeiten wie am Fließband und holte fünfmal olympisches Gold
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Der vielleicht schnellste Mann der Welt: Michael Johnson lief über 400 Meter Weltklassezeiten wie am Fließband und holte fünfmal olympisches Gold
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Kornelia Ender startete für die DDR und holte viermal olympisches Gold - davon zwei Medaillen innerhalb nur einer halben Stunde
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Kornelia Ender startete für die DDR und holte viermal olympisches Gold - davon zwei Medaillen innerhalb nur einer halben Stunde
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Larissa Semjonowna Latynina gewann für die ehemalige Sowjetunion 18 Medaillen bei olympischen Spielen
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Larissa Semjonowna Latynina gewann für die ehemalige Sowjetunion 18 Medaillen bei olympischen Spielen
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Siebenmal Gold 1972 in München, siebenmal mit Weltrekord: Der US-Amerikaner Mark Spitz stellte insgesamt 22 Weltrekorde auf
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Siebenmal Gold 1972 in München, siebenmal mit Weltrekord: Der US-Amerikaner Mark Spitz stellte insgesamt 22 Weltrekorde auf
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Der finnische Schweiger Nurmi Paavo ist zusammen mit Carl Lewis der erfolgreichste Teilnehmer bei Olympia aller Zeiten
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Der finnische Schweiger Nurmi Paavo ist zusammen mit Carl Lewis der erfolgreichste Teilnehmer bei Olympia aller Zeiten
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Sechsmal Gold in Seoul: Kristin Otto ist die erfolgreichste deutsche Schwimmerin bei Olympischen Spielen
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Sechsmal Gold in Seoul: Kristin Otto ist die erfolgreichste deutsche Schwimmerin bei Olympischen Spielen
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James Cleveland "Jesse" Owens gewann als erster Sportler vier Goldmedaillen bei Olympia, nämlich 1936 über 100m, 200m, im Weitsprung und 4x100m
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James Cleveland "Jesse" Owens gewann als erster Sportler vier Goldmedaillen bei Olympia, nämlich 1936 über 100m, 200m, im Weitsprung und 4x100m
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Mit Ahlerich holte Rechtsanwalt Dr. Reiner Klimke sechs Goldmedaillen im Dressurreiten
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Mit Ahlerich holte Rechtsanwalt Dr. Reiner Klimke sechs Goldmedaillen im Dressurreiten
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"The human frog" Ray Ewry gewann im Standweitsprung, Standdreisprung und Standhochsprung insgesamt zehnmal Gold
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"The human frog" Ray Ewry gewann im Standweitsprung, Standdreisprung und Standhochsprung insgesamt zehnmal Gold
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Fünfmal Gold in fünf aufeinander folgenden Olympischen Spielen: Ruderer Sir Steve Redgrave
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Fünfmal Gold in fünf aufeinander folgenden Olympischen Spielen: Ruderer Sir Steve Redgrave
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Der Volksheld der Tschechoslowakei: Langstreckenläufer Emil Zatopek holte 1952 in Helsinki dreimal Gold. Er zum "Athleten des Jahrhunderts" gewählt
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Der Volksheld der Tschechoslowakei: Langstreckenläufer Emil Zatopek holte 1952 in Helsinki dreimal Gold. Er zum "Athleten des Jahrhunderts" gewählt
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Bach verordnet mehr Flexibilität

Auch mehr Flexibilität hat Bach seinem Programm verordnet. Die Ausrichterstädte sollen zukünftig eigene Vorschläge für zusätzliche Sportarten machen dürfen. Solange die Obergrenzen an Teilnehmern eingehalten werden, sind auch mehr als die derzeit festgeschriebenen 28 Sportarten zulässig. Teile der Olympischen Spiele dürfen auch außerhalb der eigentlichen Bewerberstadt, in Ausnahmefällen sogar auch außerhalb des Landes ausgetragen werden. Doppelbewerbungen aus verschiedenen Ländern soll es aber auch künftig nicht geben.

Diskriminierungen von Athleten und Olympia-Teilnehmern wegen ihrer sexuellen Neigungen, die vor allem im Rahmen der Winterspiele in Sotschi/Russland für Entsetzen gesorgt haben, sollen laut Bach bald der Vergangenheit angehören. Im Kernteil der Olympischen Charta, den "Grundlegenden Prinzipien des Olympismus", soll nun explizit Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung verboten werden.

"Diese 40 Vorschläge sind ein Puzzle. Wenn man das zusammensetzt, entsteht ein Bild, das zeigt, dass das IOC die Einzigartigkeit der Olympischen Spiele beschützt und die Verankerung von Sport in der Gesellschaft stärkt", sagte Bach. Der erste deutsche IOC-Präsident kündigte wie erwartet auch die Schaffung eines olympischen TV-Sportkanals an, der an 365 Tagen im Jahr Lust auf Olympia wecken soll.

Olympia 2014: Deutschlands Olympiasieger
Felix Loch eröffnete die Jagd auf Gold der Deutschen in Sotschi. Er rodelte im Einzel zum Sieg
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Felix Loch eröffnete die Jagd auf Gold der Deutschen in Sotschi. Er rodelte im Einzel zum Sieg
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Sie war die schnellste in der Super Kombination: Maria Höfl-Riesch
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Sie war die schnellste in der Super Kombination: Maria Höfl-Riesch
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Der zweite deutsche Rodelstreich glückte Natalie Geisenberger. Sie gewann vor Landsfrau Tatjana Hüfner
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Wohl DIE deutsche Gold-Sensation: Carina Vogt (unten) schockte im Skispringen der Damen die komplette Weltelite
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Wohl DIE deutsche Gold-Sensation: Carina Vogt (unten) schockte im Skispringen der Damen die komplette Weltelite
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Hoch hinaus ging's für Eric Frenzel nicht nur auf dem Treppchen. Erst flog er am weitesten, dann lief er am schnellsten.
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Hoch hinaus ging's für Eric Frenzel nicht nur auf dem Treppchen. Erst flog er am weitesten, dann lief er am schnellsten.
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Rodel-Gold Nummer drei: Tobias Wendl (r.) und Tobias Arlt setzten sich im Doppelsitzer durch
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Rodel-Gold Nummer drei: Tobias Wendl (r.) und Tobias Arlt setzten sich im Doppelsitzer durch
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Und weil's so schön war: Nummer vier! Der Sieg in der Rodel-Staffel
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Und weil's so schön war: Nummer vier! Der Sieg in der Rodel-Staffel
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Die achte und letzte deutsche Goldmedaille sicherten sich Severin Freund und Co. im Teamwettbewerb von der Schanze
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Die achte und letzte deutsche Goldmedaille sicherten sich Severin Freund und Co. im Teamwettbewerb von der Schanze
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Mehr Transparenz für oympische Bewegung

Bach kündigte zudem mehr Transparenz für die olympische Bewegung an. Alle Organisationen, die mit Olympia in Zusammenhang stehen, sollen die Prinzipien der "Good Governance" akzeptieren. Eine Entwicklung, die sich viele in diesen Tagen auch vom Fußball-Weltverband FIFA wünschen.

Bach hatte sein Programm am Dienstag zunächst ausgesuchten ehemaligen und aktuellen Top-Athleten im Olympia-Museum in Lausanne präsentiert. Dazu zählten auch die dreimalige Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch und Claudia Bokel, ehemalige Fechterin und Sprecherin der Athletenkommission im IOC.

Von großer Bedeutung ist die Agenda auch für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der sich mit Hamburg oder Berlin für Olympischen Sommerspiele 2024 bewerben will. Starke Reformen könnten dazu beitragen, dass der Olympia-Verdruss in der deutschen Bevölkerung abnimmt und das geplante Bürgerreferendum im kommenden Jahr positiver ausfallen wird. Im Vorfeld hatte der DOSB große Hoffnungen in Bachs Agenda gesetzt.


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