Samstag, 15.11.2014

Weltcup in Xuzhou

Deutsche Fechterinnen enttäuschen

Enttäuschung bei den deutschen Damen um Britta Heidemann, aber ein starker zweiter Platz für Christoph Kneip: Die deutschen Degenfechter haben bei den Weltcups am Wochenende Licht und Schatten gezeigt. Während die Leverkusenerin Heidemann im im chinesischen Xuzhou als beste Deutsche nur Rang 17 belegte, zeigte ihr Teamkollege Kneip in Tallin eine starke Leistung und feierte seine erste Weltcup-Podiumsposition seit rund zehn Jahren.

Britta Heidemann ist amtierende Vize-Weltmeisterin, hatte in Xuzhou aber nichts zu melden
© getty
Britta Heidemann ist amtierende Vize-Weltmeisterin, hatte in Xuzhou aber nichts zu melden

Vor der 11:15-Niederlage gegen den französischen WM-Dritten Gauthier Grumier hatte der 34-Jährige unter die beiden WM-Dritten 2013, Pawel Suchow aus Russland und den Schweizer Fabian Kauter geschlagen.

Jörg Fiedler (Leipzig), Stephan Rein, Constantin Böhm (beide Heidenheim) und Fabian Herzberg (Leverkusen) schieden in der Runde der letzten 64 aus, Youngster Tim Kuchalski aus Leverkusen kam immerhin auf Rang 32. Zum Abschluss am Sonntag holte das Degen-Team noch Bronze durch einen klaren Sieg im kleinen Finale gegen Tschechien (45:23).

Szasz gewinnt Frauen-Konkurrenz

Der Sieg bei den Frauen ging an die WM-Dritte von Budapest 2013, Emese Szasz aus Ungarn, die im Finale die Rumänin Ana Maria Branza mit 14:9 bezwang. Peking-Olympiasiegerin Heidemann hatte ihren Auftaktkampf gegen Sara Besbes (Tunesien) mit 15:12 gewonnen, musste sich in der Runde der letzten 32 aber Kong Man Wei aus Hongkong mit 14:15 geschlagen geben.

Monika Sozanska (Leipzig) schied ebenfalls vorzeitig aus und landete auf dem 27. Rang. Anja Schünke (Heidenheim) und Alexandra Ndolo (Leverkusen) scheiterten an ihren Auftakthürden.

Im Mannschaftswettbewerb erreichten die Fechterinnen des DeFB Rang sechs und damit ihre Finalrunden-Platzierung seit der EM 2013 in Zagreb. Heidemann, Ndolo, Sozanska und Ricarda Multerer (Heidenheim) besiegten Südafrika und Europameister Rumänien, scheiterten aber im Viertelfinale an Asienmeister China.


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