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Olympia 2018: OK-Chef tritt zurück

SID
Seit 2011 stand Kim (r.) an der OK-Spitze
© getty

Der Präsident des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang/Südkorea ist zurückgetreten. Kim Jin-Sun räumt seinen Posten mehr als ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages aus Sorge um den Stand der Vorbereitungen für die Großveranstaltung.

Das OK brauche in dieser "entscheidenden Zeit" eine andere Führung.

"Es beginnt nun die zweite Hälfte der Vorbereitungen und damit eine Übergangsphase, in der noch sorgfältiger gearbeitet und das Komitee mit einer neuen Spitze gestärkt werden muss", sagte der 67-Jährige. Kim, seit 2011 an der OK-Spitze, war die treibende Kraft hinter der erfolgreichen Bewerbung für 2018.

Pyeongchang hatte im Bemühen um die Ausrichtung der Spiele 2010 und 2014 jeweils knapp gegen Vancouver und Sotschi den Kürzeren gezogen.

Zuletzt wurde die OK-Arbeit wegen Verzögerungen der Baumaßnahmen aufgrund ökologischer Bedenken genauer unter die Lupe genommen. Zudem gibt es eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Veruntreuung von Geldern. Die Regierung hat umgerechnet 6,5 Milliarden Euro für die Infrastruktur bereitgestellt.

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