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Deutsche Degenfechter weiter

SID
Jörg Fiedler und die deutschen Degenfechter starteten hervorragend in die WM
© getty

Die deutschen Degenfechter haben bei der WM in Kasan mit guten Leistungen in der Qualifikation Selbstvertrauen für den Kampf um die Medaillen getankt.

Sieben der acht Athleten überstanden am Donnerstag die Vorrunde und fechten angeführt von Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann am Sonntag um die WM-Titel.

Insgesamt stehen nach den drei Vorrundentagen 20 von 24 deutschen Einzelstartern in den Medaillenentscheidungen. "Das ist ein richtig ordentliches Ergebnis und wir können frohen Mutes in die Hauptrunde gehen", sagte Sportdirektor Sven Ressel.

Bei den Degen-Damen schafften am Donnerstag die zweimalige Europameisterin Imke Duplitzer (Halle/5:0-Siege), die Olympiazehnte Monika Sozanska (Leipzig/5:1) und Ricarda Multerer (Heidenheim/5:1) den Sprung ins Hauptfeld der besten 64 am Sonntag. Heidemann (Leverkusen) war als Weltranglistensiebte ohnehin gesetzt.

Spautz und Ackermann trumpfen auf

Anschließend setzten sich bei den Herren auch der Vorjahresachte Falk Spautz (5:0/Leverkusen) und Norman Ackermann (3:3/Tauberbischofsheim) gegen die Konkurrenz durch. Nur Christoph Kneip (4:1/Leverkusen) schied aus. Der zweimalige Europameister Jörg Fiedler (Leipzig) war direkt qualifiziert.

Nachdem Spautz durch seine fehlerfreie Vorrunde ohne weitere Gefechte den Sprung unter die besten 64 schaffte, zog Ackermann wenig später nach. Er bezwang Kasper Roslander (Finnland) mit 15:7. Kneip verlor das entscheidende Duell gegen den Kubaner Fidel Ferret Ferrer 6:8.

Am Freitag werden in den Säbeldisziplinen die ersten WM-Titel vergeben. Vor allem bei den Herren liebäugelt der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) mit einem Podestplatz.

"Ich hoffe natürlich, dass wir im Konzert der Großen mitspielen und um eine Medaille fechten", sagte Ressel. Im vergangenen Jahr in Budapest gab es für die deutschen Fechter insgesamt einmal Silber und einmal Bronze.

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