Darts-WM 2014: Finale

Mighty Mike erstmals Weltmeister!

Von Alexander Maack
Mittwoch, 01.01.2014 | 23:42 Uhr
Michael van Gerwen ist mit 24 Jahren der jüngste Weltmeister in der PDC-Geschichte
© getty
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Michael van Gerwen hat sich zum jüngsten Darts-Weltmeister der Geschichte gekrönt. Im ersten Finale ohne englische Beteiligung in der 21-jährigen Geschichte der PDC Ladbrokes World Championship besiegte der 24-jährige Niederländer Peter Wright aus Schottland mit 7:4.

Michael van Gerwen (NED) - Peter Wright (SCO) 7:4 (3:1, 3:0, 3:0, 3:1, 1:3, 1:3, 3:2, 3:1, 1:3, 1:3 3:2)

Durch den Sieg bei seiner zweiten Finalteilnahme in Folge sicherte sich Mighty Mike ein Preisgeld von rund 300.000 Euro. Nach Phil Taylor, Dennis Priestley, John Part, Raymond van Barneveld und Adrian Lewis ist er der sechste PDC-Weltmeister. Gleichzeitig übernahm Mighty Mike als Nachfolger von The Power den Status als Nummer eins der Weltrangliste.

"Es fühlt sich unglaublich an. Mein Traum ist wahr geworden. Das ist der größte Abend meines Lebens", so der neue Champion. "Aber das ist hoffentlich noch nicht das Ende. Ich will noch viele Turniere gewinnen."

Schon direkt zu Beginn zeigte van Gerwen dem Finaldebütanten Wright, was ihn erwartet. Der Niederländer holte sich im allerersten Leg das Break, das ihm letztlich den Satzgewinn sicherte. Dabei spielten beide auf einem Niveau. Die Averages lagen bei 101, doch Snakebite, der die erste 180 warf, konnte sich kaum Checkout-Chancen erarbeiten.

Im ersten Satz war es eine einzige Gelegenheit, die Snakebite zum 1:2 nutzte. In den nächsten zwei folgten zwar vier weitere, doch die vergab der Schotte allesamt. Mighty Mike räumte alles ab, während bei Wright der Druck immer größer wurde und nichts mehr klappte. Doppel-Acht, Bull's Eye - kein Dart traf. "Ich war zu Beginn ein bisschen überwältigt von der Atmosphäre. Daran musste ich mich erst gewöhnen", so Wright.

Mighty Mike gewinnt neun Legs in Folge

Neun Legs in Folge gingen an van Gerwen, der mit 12- und 13-Dartern seine Klasse bewies. Doch dann leistete sich der Niederländer eine Schwäche und vergab drei Doppelchancen. Endlich gewann Wright sein zweites Leg und erhöhte seine Checkout-Quote wieder auf 20 Prozent. Allerdings ließ sich Mighty Mike nicht aus der Ruhe bringen und setzte seine Dominanz fort, in dem er nach seinem zweiten Maximum auch den vierten Satz gewann.

Doch dann biss die Schlange zu. Wright gab im fünften Satz nur das zweite Leg ab und warf zwei weitere 180. Zum 2:1 checkte er Tops im ersten Versuch als van Gerwen noch über 180 Rest hatte. Mit seinem ersten Break gewann der 43-Jährige endlich seinen ersten Satz und hüpfte vor Freude auf der Bühne herum.

Van Gerwen wackelt

Mighty Mike war mächtig beeindruckt, als sich Wright auch Satz sechs holte. Van Gerwen wackelte bedenklich. Selbst als er nach seiner fünften 180 nur noch knapp über 50 Rest hatte, reichte es nicht. Snakebite forderte das Publikum auf, ihn zu unterstützen und hätte zum 3:4 nur Tops treffen müssen.Doch er schmiss vorbei. Van Gerwen checkte mit der Doppel-Acht im zweiten Versuch zum 5:2 nach Sätzen. Lautstark schrie Mighty Mike seinen Frust über seine kurzzeitige Schwächephase heraus, die seinen Average unter 100 gedrückt hatte.

Wright gab den achten Satz ab, als er van Gerwen die Chance zum Break gab. Mit seinem elften Maximum stellte der Niederländer für 36 Rest, Wright verpasste die Doppel-7, van Gerwen checkte spielend einfach aus.

Snakebite zögert Entscheidung heraus

Doch Snakebite zögerte die endgültige Entscheidung weiter heraus. Das 600. Maximum des Turniers - ein neuer Rekord - half van Gerwen nicht, seine Doppelquote war auf 37,5 Prozent gesunken. Der Schotte nutzte die Gelegenheit, verkürzte auf 3:6 und begann den zehnten Satz mit einem Break. Seinen eigenen Aufschlag brachte er souverän durch und hüpfte nach dem 4:6 wieder auf der Bühne herum.

Schon im nächsten Leg hatte van Gerwen bei 7 Rest die Chance auf das vorentscheidende Break. Doch er warf gleich zweimal neben die Doppel-2. Wright behielt seinen Aufschlag und hatte dadurch erstmals die bessere Checkout-Quote (38,3:36,07 Prozent). Die vergebenen Breakchancen wiederholten sich auch im dritten Leg, wieder verteidigte Snakebite seinen Aufschlag.

Im Entscheidungsleg des elften Satzes fiel dann die Entscheidung. Wright vergab seine Checkout-Chance von 58 Rest mit zwei Darts über Tops: "Hätte ich noch mal auf 5:6 verkürzt, wäre wahrscheinlich alles drin gewesen. Aber so ist das Leben. Ich habe ihm einen Fight geliefert und werde noch stärker zurückkommen." Mighty Mike beendete das Finale von 72 Rest mit seinem 25. Doppel und steigerte nebenbei seinen Average auf 100,1.

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