Carlsen lässt Chance ungenutzt

SID
Mittwoch, 13.11.2013 | 17:31 Uhr
Magnus Carlsen kämpft derzeit um den WM-Titel im Schach
© getty
Advertisement
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
World Championship Boxing
Errol Spence Jr. vs Lamont Peterson
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
World Rugby Sevens Series
Sydney: Tag 1
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
World Rugby Sevens Series
Sydney: Tag 2
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NCAA Division I
Texas A&M @ Kansas
NBA
Thunder @ Pistons
NCAA Division I
Kentucky @ West Virginia
Liga ACB
Real Madrid -
Bilbao
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Liga ACB
Estudiantes -
Saski Baskonia
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn
NBA
Nuggets @ Spurs
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 3
Basketball Champions League
Gaziantep -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Venedig

Titelverteidiger Viswanathan Anand (Indien) und Herausforderer Magnus Carlsen (Norwegen) haben sich bei der Schach-WM in Indien auch in der vierten Partie mit einem Remis getrennt.

Der Norweger schien dabei lange auf dem Weg zum ersten Sieg, nach fast sechs Stunden gab es aber erneut keinen Sieger. Die fünfte Partie findet am Freitag statt.

"Es ist schade, dass ich so eine gute Stellung nicht gewinnen konnte, aber mein Gegner hat sehr gut gekämpft und sich hervorragend verteidigt. Ich weiß nicht, an welcher Stelle ich meine Gewinnchance vertan habe", sagte Carlsen. Der 43 Jahre Anand erklärte, seine Eröffnung sei "fürchterlich schief gelaufen. Ich habe einen unlogischen Zug nach dem anderen gemacht."

Der Weltmeister begann mit dem Doppelschritt des e-Bauern, worauf der 21 Jahre jüngere Herausforderer die Berliner Verteidigung der Spanischen Eröffnung wählte. Nach dem frühen Damentausch stand nach 17 Zügen ein für diese Variante normales Endspiel auf dem Brett. Anand bot überraschend ein Bauernopfer am Damenflügel an und Carlsen schnappte mit seinem Läufer sofort zu. Dieser Moment erinnerte an die 1. Partie des Jahrhundert-Wettkampfes zwischen "Bobby" Fischer und Boris Spassky in Reykjavik 1972. Damals konnte Spassky Fischers Läufer fangen und gewinnen, dieses Mal konnte Carlsen seinen Läufer aber aus der Ecke befreien und einen Mehrbauern konsolidieren.

Insgesamt zwölf Partien

Der Norweger schien auf dem sicheren Weg zu seinem ersten Sieg, doch der "Tiger von Madras" setzte zum Konter an. Er aktivierte seine Türme auf der c-Linie und opferte einen weiteren Bauern. Kurz vor der Zeitkontrolle warf Carlsen mit einem schwachen Turmzug auf die Grundreihe seinen Vorteil weg. Anand nutzte die Gelegenheit und drang mit einem seiner Türme ins gegnerische Lager ein. Carlsen besaß aber noch einen Mehrbauern, so dass Anand schnell den Remishafen ansteuerte.

Der Norweger stellte seinem Gegner zwar noch einige Fallen, doch "Vishy" hielt dem Druck stand. Er tauschte einige Figuren ab und es entstand ein Doppelturmendspiel mit einem Mehrbauern für Carlsen am Damenflügel, das ihm aber keine Gewinnchancen bot. Das Remis nach Anands 64. Zug war letztendlich das logische Resultat.

Der Wettkampf ist bis zum 28. November auf zwölf Partien angesetzt. Insgesamt beträgt das Preisgeld 2,55 Millionen Dollar (1,89 Millionen Euro). Davon bekommt Carlsen bereits vor dem Start 100.000 Dollar (74.000 Euro), weil er im Heimatland seines Gegners antreten muss. Endet die WM regulär nach höchstens zwölf Partien, bekommt der Sieger 60 Prozent, der Verlierer 40 Prozent der Summe. Sollte es zu einer Verlängerung kommen, ändert sich das Verhältnis auf 55:45.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung