Donnerstag, 14.11.2013

Unzureichendes Anti-Doping-Programm?

Jamaika verteidigt sich gegen Vorwürfe

Jamaika hat die Vorwürfe, ein unzureichendes Anti-Doping-Programm zu führen, deutlich zurückgewiesen. "Eine Menge Äußerungen waren nicht nur unglücklich, sondern beruhten auch nicht auf Fakten", sagte Mike Fennell, Präsident des jamaikanischen Olympischen Komitees (JOA), dem Branchendienst "www.insidethegames.biz".

Der ehemalige Weltrekordhalter über 100-m, Asafa Powell wurde des Dopings überführt
© getty
Der ehemalige Weltrekordhalter über 100-m, Asafa Powell wurde des Dopings überführt

"Wir hatten einige Schwächen, aber diese wurden behoben", sagte Fennell am Rande der 4. Welt-Anti-Doping-Konferenz in Johannesburg.

Erst zu Beginn der Woche hatte John Fahey, scheidender Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), erklärt, Jamaika sei im Anti-Doping-Kampf "vom Weg abgekommen". Zudem hatte Paul Wright von der Anti-Doping-Kommission Jamaikas (JADCO) Befürchtungen geäußert, die zuletzt aufgetretenen spektakulären Dopigfälle, seien nur die "Spitze des Eisbergs".

In den fünf Monaten vor Olympia 2012 in London soll Jamaikas Anti-Doping-Agentur nur eine Kontrolle außerhalb der Wettkämpfe durchgeführt haben. In diesem Jahr waren mehrere Athleten bei Jamaikas Meisterschaften überführt worden, darunter der ehemalige 100-m-Weltrekordler Asafa Powell sowie die Weltklassesprinterinnen Sherone Simpson und Veronica Campbell-Brown.

Dennoch sieht Fennell keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der jamaikanischen Topathleten um den mehrfachen Olympiasieger Usain Bolt: "Alle unsere internationalen Stars werden kontinuierlich getestet."


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