Tischtennis-EM in Schwechat

DTTB-Damen folgen Herren ins Finale

SID
Sonntag, 06.10.2013 | 16:51 Uhr
Das DTTB-Team um Dimitrij Ovtcharov hat erneut das EM-Finale erreicht
© getty
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Die deutschen Tischtennis-Herren stehen in Schwechat zum sechsten Mal in Folge im EM-Endspiel. Das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf gewann im Halbfinale gegen Russland 3:0. Am Abend zogen die Damen mit einem 3:1 gegen Tschechien nach.

Ohne den grippekranken Weltranglistenfünften Timo Boll gewann das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf im Halbfinale gegen Russland 3:0 und greift damit am Montag (20.00 Uhr) gegen Weißrussland oder Griechenland nach seinem sechsten Titel in Serie.

Für die DTTB-Herren punkteten gegen Russland nach den vorherigen 3:0-Erfolgen gegen Gastgeber Österreich und Ex-Titelträger Frankreich der Olympia-Dritte Dimitrij Ovtcharov, der zweimalige EM-Zweite Patrick Baum und der ehemalige Jugend-Europameister Patrick Franziska.

Sollte Roßkopfs Mannschaft ihren Titel am Montag in ihrem insgesamt elften EM-Finale zum fünften Mal nacheinander erfolgreich verteidigen, würde sie die 39 Jahre alte Bestmarke von Rekordsieger Schweden einstellen.

Auch Damen im Finale

Die deutschen Tischtennis-Damen treffen in ihrem insgesamt zehnten EM-Endspiel am Montag (16.30 Uhr) auf Rumänien (3:0 gegen Russland).

Die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes hatte bereits zuvor durch den 3:0-Viertelfinalerfolg gegen Österreich nach einem Freilos im Achtelfinale ihre erste Medaille seit Bronze 2007 in Belgrad sicher.

Zuletzt hatten die DTTB-Damen 2002 in Zagreb das Finale einer EM erreicht. Seinen vierten und bislang letzten EM-Triumph hatte das deutsche Team 1998 in Eindhoven gefeiert.

Erstes Double seit 1982 möglich

Durch den Halbfinal-Erfolg der Damen gegen Tschechien, den Siege von Han Ying (2) und Petrissa Solja sicherten, bietet sich dem DTTB in Österreich die Chance auf das erste "Double" mit beiden Mannschafts-Titeln für eine Nation seit 31 Jahren (Ungarn 1982).

Der DTTB war vor elf Jahren in Zagreb auch der bisher letzte Verband, der mit beiden Teams die Mannschafts-Endspiele erreicht hatte.

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