Kunstturn-Weltmeisterschaften in Antwerpen

Hambüchen locker ins Reck-Finale

SID
Montag, 30.09.2013 | 19:45 Uhr
Fabian Hambüchen ist mit einer "spektakulären Sicherheitsübung" ins Reck-Finale eingezogen
© getty
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Mit beeindruckener Souveränität ist Fabian Hambüchen bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Antwerpen im wahrsten Sinne des Wortes ins Reck-Finale geflogen.

Mimimales Risiko, maximale Leistung: Mit beeindruckener Souveränität ist Fabian Hambüchen bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Antwerpen im wahrsten Sinne des Wortes ins Reck-Finale geflogen. Eine saubere und dennoch spektakuläre Sicherheitsübung reichte dem Olympia-Zweiten von London in der Qualifikation, um als zunächst Zweitplatzierter in die Medaillenentscheidung am Sonntag (16.40 Uhr/ZDF) einzuziehen.

Ein Schwierigkeitswert von 7,1 Punkten war die Basis zu einer Bewertung von 15,633 Zählern. Damit konnte Hambüchen auch Olympiasieger Epke Zonderland aus den Niederlanden auf Distanz halten, der den gleichen Ausgangswert aufbot, aber in der Ausführung mit zwei Zehnteln weniger bewertet wurde. Vor beiden allerdings setzte sich Mehrkampf-Olympiasieger Kohei Uchimura aus Japan (15,658) an die Spitze.

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Auch im Mehrkampf präsentierte sich der Wetzlarer konzentriert und sammelte als Sechster 88,064 Punkte. Ganz vorn in der Ergebnisliste reihten sich Uchimura (91,924), Samuel Mikulaks aus den USA (89,532) und der Chinese Lin Chaopan (89,430) ein. Die Entscheidung in der Königsdisziplin fällt am Donnerstag (20.00 Uhr).

Wackler am Barren

"Am Reck war ich schon ein bisschen angespannt, aber nun bin ich superglücklich", sagte Hambüchen, der etwas untertreibend von einem "angenehmen Tag" sprach. Deutlicher wurde sein Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen: "Fünfmal war Fabian supergut, nur am Pferd hat Fabian einmal kurz geschlafen."

Am Barren allerdings büßte der Hesse seine Finalchance vorzeitig ein. Ein Wackler bei der Stützkehre kostete die entscheidenden Zehntel. Dafür durfte der ehemalige Reck-Weltmeister aber als Dritter von drei von vier Durchgängen durchaus noch mit einem Sprung ins Bodenfinale liebäugeln. Mit soliden Übungen am den Ringen und beim Sprung hatte Hambüchen zuvor den Grundstein zu seinem exzellenten Mehrkampfergebnis gelegt, seinen einzigen Absteiger leistete er sich zum Abschluss am Seitpferd.

Nicht ohne Hoffnung auf einen Platz in einem Gerätefinale verließen Matthias Fahrig aus Halle und der Chemnitzer Andreas Bretschneider die Wettkampfhalle. Der ehemalige Boden-Europameister, an diesem Gerät knapp gescheitert, nimmt am Sprung Rang sieben ein. WM-Debütant Bretschneider landete nach einer couragierten Übung am Reck mit Rang sechs im Zwischenklassement einen Achtungserfolg.

Weltpremiere beim Bodenturnen

Für Andreas Toba hingegen waren die Titelkämpfe in Antwerpen schon am Mittag vorzeitig beendet. Der deutsche Vize-Meister verpasste an seinen Geräten die Finalentscheidungen am Wochenende. Am Abend nahm auch Christopher Jursch aus Cottbus am Seitpferd seinen schnellen WM-Abschied.

Begonnen hatten die Titelkämpfe am Vormittag im nur spärlich gefüllten Sportpaleis von Antwerpen mit einer Weltpremiere. Der Japaner Kenzo Shirai zeigte als erster Turner in einem internationalen Championat eine Vierfachschraube am Boden. Dieses neue Element wird nun den Namen des 17-Jährigen aus Tokio tragen.

Die Qualifikation der Männer wird am Dienstag (10.00 Uhr) mit dem vierten und letzten Durchgang abgeschlossen. Um 14.00 Uhr beginnen die Vorkämpfe der Frauen.

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