Rechtliche Schritte gegen Bosi

Sharara klagt gegen Korruptionsvorwürfe

SID
Dienstag, 30.04.2013 | 12:48 Uhr
Adham Sharara wehrt sich mit rechtlichen Schritten gegen die Korruptionsvorwürfe gegen ihn
© getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Tischtennis-Weltpräsident Adham Sharara (Kanada) hat nach den Korruptionsvorwürfen seines Wahlkampf-Gegners Stefano Bosi (Italien) rechtliche Schritte angekündigt.

In einer persönlichen Erklärung wies der 60-Jährige sämtliche Anschuldigungen seines Kollegen vom Europa-Verband ETTU, der Sharara besonders auch die Veruntreuung von Geldern des Weltverbandes ITTF in Höhe von 20 Millionen Dollar unterstellt, zurück.

"Ich werde alle Vorwürfe von ordentlichen Gerichten prüfen lassen und behalte mir außerdem vor, gerichtlich gegen die Urheber der Verleumdungs- und Rufmordkampagne vorzugehen", schrieb Sharara.

"Weg öffentlicher Diffamierungen als Wahlkampfmittel"

Der seit 1999 an der ITTF-Spitze stehende Elektronik-Ingenieur bewirbt sich bei der WM in Paris (13. bis 20. Mai) für eine weitere Amtszeit bis 2017. Bosi kandidiert trotz zahlreicher Misserfolge als ETTU-Chef erstmals für das höchste Amt im Welt-Tischtennis. "Es ist sehr bedauerlich, dass Herr Bosi den Weg öffentlicher Diffamierungen als Wahlkampfmittel gewählt hat. Dass er nicht unterzeichnete und manipulierte Dokumente mit substanzlosen Abschuldigungen verteilt, ist inakzeptabel", erklärte Sharara weiter.

Sharara hatte Bosis Vorwürfe bereits Mitte April in einem Brief an die National- und Kontinentalverbände als unhaltbar zurückgewiesen. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) stufte Bosis angebliches Belastungsmaterial als "nicht stichhaltig" ein. "Der DTTB hat die Vorwürfe des ETTU-Präsidenten zur Kenntnis genommen und bedauert, dass diese Vorwürfe nicht durch Beweise untermauert sind", sagte DTTB-Präsident Thomas Weikert: "Solange der ETTU-Präsident keine handfesten Beweise vorlegt, sieht der DTTB keinen Grund, Partei zu ergreifen und einzelne Details zu kommentieren."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung