Snooker-WM in Sheffield

Wahnsinns-Ding bringt King in Bedrängnis

Von Martin Jahns
Montag, 29.04.2013 | 00:06 Uhr
Ding Junhui startete mit großem Rückstand, doch am Ende der Session konnte der Chinese lachen
© getty
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Im Crucible Theatre zu Sheffield hat Ding Junhui gegen Mark King am zweiten Tag des Duells ein großartiges Comeback hingelegt und hat damit alle Chancen auf das Viertelfinale. Auch Ronnie O'Sullivan und Ricky Walden liegen in Front. Stuart Bingham und Mark Davis konnten in ihrem Matchup nicht überzeugen.

Mit einer komfortablen 6:2-Führung ging Mark King gegen Ding Junhui in den Sonntagnachmittag, doch am Abend war es der Chinese, der den Tisch mit einem Lächeln und einer 9:7-Führung verließ. Mit einem Break von 59 im neunten und einem starken 98-Run im zehnten Frame begann Ding stark. Und auch die nächsten drei Frames holte sich der Chinese, ehe King mit einer 90:0 sein erstes Erfolgserlebnis des Tages feiern konnte und so zwischenzeitlich zum 7:7 ausglich.

Doch Ding spielte unbeirrt seinen Stiefel herunter und holte sich auch die letzten beiden Frames des Tages, das letzte mit einem Break von 103. Damit entschied der Weltranglistenneunte die Session mit 7:1 für sich und hat beste Chancen auf das Viertelfinale.

O'Sullivan zeigt zwei Gesichter

Am Nachmittag gingen Ronnie O'Sullivan und Ali King in ihre zweite Session, nachdem O'Sullivan die erste mit einem 5:3 zu seinen Gunsten gestaltete. Mit einer 86 startete O'Sullivan gut in den Tag, ehe Carter die beiden folgenden Frames durch Breaks von 73 und 87 gewann. Doch "The Rocket" konterte mit einer starken 105 Clearance. Carter kam jedoch wieder auf 6:7 heran, nachdem der vierfache Weltmeister die schwarze Kugel verlegte.

Im 14. Frame zeigte O'Sullivan erneut Nerven, sodass Carter gar den 7:7-Ausgleich schaffte. Doch in den letzten beiden Frames bewies O'Sullivan, der Carter bisher in zwei WM-Finals besiegte, noch einmal seine Klasse und beendete mit zwei Breaks von 73 und 86 die Session mit 9:7.

Warden gegen "Milkman" in Front

Die Morning Session begann mit einem Fauxpas von Robert Milkins, der im ersten Frame gegen Ricky Walden bei einem Vorsprung von 49 die Schwarze nicht verwandeln konnte. Walden bedankte sich und holte sich den Frame mit 72:59. Auch die nächsten beiden Frames entschied Walden klar für sich, ehe Milkins mit einem Break von 106 auf 1:3 verkürzte. Doch Walden meldete sich eindrucksvoll zurück, als er ein Safety von Milkins aushebelte und schließlich den fünften Frame mit 71:35 für sich entschied, doch in einer nun offeneren Partie konterte der "Milkman" und kam wieder auf 2:4 heran.

Nachdem Milkins im darauffolgenden Frame ein Break misslang, schloss er mit dem Frame zum 3:5 durch eine starke 104 Clearance die Morning Session. Schon in der ersten Runde holte Milkins gegen Neil Robertson, Weltmeister von 2010, ein 2:5 auf und gewann schließlich mit 10:8.

In der Evening Session zeigte Walden jedoch zu Beginn keine Nerven und zog schnell auf 9:3 davon, ehe Milkins seinerseits drei Frames für sich entschied. Den letzten Frame des Abends sicherte sich dann erneut "Stamina Man" Walden dank eines 51er Breaks. So geht es mit einem Stand von 10:6 für Walden in den zweiten Tag.

Bingham und Davis ausbaufähig

Zusammen mit Walden und Milkins begannen Stuart Bingham und Mark Davis die Morning Session, doch beiden gelang zu Beginn überhaupt nichts. Mehr als eine Stunde benötigten Bingham und Davis für zwei gleichermaßen fürchterliche Frames (1:1). Im dritten Frame brachte Bingham dann ein 67er Break zustande, doch Davis glich mit einem Break von 57 in Frame vier wieder aus. Bis zum Ende der Session ging Bingham zwei weitere Male mit einem Frame in Front, doch Davis glich jeweils wieder aus - 4:4.

Ähnlich begann es am Abend, ehe Bingham den zwölften Frame für sich entschied und auf 7:5 erhöhte, nachdem Davis zweimal die gelbe Kugel nicht lochen konnte. Doch wieder kam Davis zurück: Drei Frames in Folge, unter anderem mit einem Break von 75, brachten ihn erstmals in Führung, doch im letzten Frame des Tages im Crucible glich "The Binginator" mit einer 87:6 zum 8:8 aus.

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