Wintersport

Dopingsperre für Russischen Eisschnellläufer

SID
Bei Pawel Kulischnikows Dopingprobe wurde das stimulierende Mittel Methylhexaneamine festgestellt
© Getty

Das russische Eisschnelllauf-Talent Pawel Kulischnikow ist vom Eislauf-Weltverband ISU wegen eines positiven Dopingtests mit einer Sperre von zwei Jahren bis zum 3. März 2014 belegt worden.

Der 18-Jährige, dem der Titel bei der Junioren-WM aberkannt wurde, kann somit auch nicht bei den Olympischen Winterspielen im Februar 2014 in seinem Heimatland starten. In der Probe des Athleten wurde laut ISU-Mitteilung bei der Junioren-WM im März 2012 im japanischen Obihiro das stimulierende Mittel Methylhexaneamine festgestellt.

Die ISU erkannte Kulischnikow neben der Goldmedaille über 1.000 Meter auch Bronze über 500 Meter ab, die mit ihm auf dem letzten Platz eingekommene russische Team-Pursuit-Mannschaft wurde nachträglich disqualifiziert. Kulischnikow versuchte vergeblich, die positive Probe mit der Einnahme von Medikamenten gegen eine Erkältung zu entschuldigen.

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