DOSB-Generalsekretär sieht keinen Platz für Nazis

Freitag kritisiert Kommunikation im Drygalla-Fall

SID
Mittwoch, 26.09.2012 | 22:54 Uhr
Dagmar Freitag bemängelt fehlende Veränderungen in der Kommunikation nach dem Drygalla-Fall
© spox
Advertisement
Supercopa
Live
Herbalife Gran Canaria -
Valencia Basket (Finale)
World Championship Boxing
Jorge Linares vs Luke Campbell
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 1
KDB Korea Open Women Single
WTA Seoul: Finale
Premiership
Exeter -
Wasps
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona Lassa -
Saski-Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro

Die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag sieht weiterhin Kommunikationsdefizite im Fall der Ruderin Nadja Drygalla und damit eine Wiederholungsgefahr.
 

"Ich sehe die Gefahr, dass sich solche Vorfälle wiederholen könnten, es gibt keine Änderung der Kommunikationsstrukturen", sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch nach der Ausschusssitzung, in der auch die "Nachbetrachung" der Olympischen Spiele Thema war.

Drygalla war während der Sommerspiele nach einem Gespräch mit der deutschen Teamleitung über ihre Beziehung zu dem früheren NPD-Landtagskandidaten Michael Fischer freiwillig abgereist und hatte sich kurz darauf öffentlich von der rechten Szene distanziert.

Vesper: "Kein Platz für Nazis"

DOSB-Generalsekretär Michael Vesper sprach derweil von einer "sachlichen Diskussion" mit den Ruder-Verantwortlichen.

"Natürlich wäre es hilfreich gewesen, wenn wir früher informiert worden wären", sagte Vesper und ergänzte: "Es bleibt dabei, bei uns ist kein Platz für Nazis. Wir können aber nicht jede Sportlerbeziehung überprüfen."

Im Fall von Drygalla sei ihr bis heute nichts vorzuwerfen. Deshalb sei sie zu behandeln wie jeder andere Sportler auch, betonte Vesper.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung