Sonntag, 17.06.2012

Achter Titel am Paradegerät bei Deutschen Meisterschaften

Hambüchen gewinnt DM-Titel am Reck

Fabian Hambüchen hat sich mit drei Titeln zum erfolgreichsten Turner der deutschen Meisterschaften gekrönt. Mit 16,10 Punkten war der Weltmeister von 2007 am Sonntag an seinem Paradegerät Reck nicht zu schlagen. Seine dritte Goldmedaille sicherte er sich am Boden (14,90). Am Reck ist Hambüchen bei deutschen Meisterschaften nun seit 2005 ungeschlagen.

Am Reck konnte Fabian Hambüchen schon zum achten Mal die Konkurrenz hinter sich lassen
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Am Reck konnte Fabian Hambüchen schon zum achten Mal die Konkurrenz hinter sich lassen

40 Tage vor den Olympischen Spielen versprüht Deutschlands Turnstar Fabian Hambüchen Goldglanz. Bei den deutschen Meisterschaften in Düsseldorf sammelte der 24-Jährige aus Wetzlar drei Titel und meldete bei seinem starken Comeback auch für London Medaillenambitionen an. Nach grandiosen 91,10 Punkten im Mehrkampf schwang er sich an seinem Paradegrät Reck zum achten Titel nacheinander auf. Zudem verbuchte er Platz eins am Boden.

"Jetzt haben wir bis Olympia noch genug Zeit, um jeden kleinen Fehler auszumerzen", sagte Hambüchen. Vor allem der Boden-Titel sei eine "schöne Überraschung" gewesen. "Da hat sich bestätigt, dass Risiko nicht alles ist."

Mit ganz starken 16,35 Punkten und dem hohen Schwierigkeitsgrad von 7,5 hatte er im Mehrkampf sogar seine bessere Reckübung hingelegt. Im Gerätefinale (Ausgangswert 7,4) schlichen sich bei der Drehung in den Markow sowie mit einem Hüpfer im Abgang Fehler ein.

Gemeinsam mit dem Mehrkampf-Zweiten Marcel Nguyen (München) und dem drittplatzierten Philipp Boy (Cottbus) gilt Hambüchen als sicherer Anwärter auf einen Platz im fünfköpfigen Team für London. Die Nominierung nimmt Bundestrainer Andreas Hirsch nach der zweiten Qualifikation am 30. Juni in Frankfurt vor. Dort dürfen sich bei Männern wie Frauen die besten Zwölf aus dem DM-Mehrkampf noch einmal präsentieren.

"Richtige Entscheidung, EM auszulassen"

"Die ersten Drei haben keinen Zweifel gelassen an ihrem unbedingten Willen, in London der Kern der Mannschaft zu sein", sagte Hirsch. Heraus stach Hambüchen, der in diesem Jahr erst einen kleinen Wettkampf absolviert hatte. "Es war für mich die richtige Entscheidung, die EM Ende Mai auszulassen", sagte er.

Für die insgesamt 5.300 Zuschauer in Düsseldorf war er ohnehin der Publikumsliebling, wurde am lautesten beklatscht - und leistete sich im Gegensatz zu Nguyen und Boy keinen großen Patzer.

Während sich Europameister Nguyen mit den Titeln am Barren und an den Ringen in stabiler Form zeigte, leistete sich Philipp Boy an beiden Tagen Abgänge am Reck und musste am Samstag eine Schrecksekunde verkraften, als er sich beim Dreifachsalto am Boden zum Abschluss den Fuß verknackste.

Am Sonntag konnte er sich nur mit dem ersten Platz am Pferd trösten. Für eines der weiteren Olympia-Tickets empfahl sich Sprung-Meister Matthias Fahrig (Halle/Saale).

Seitz mit drei Titeln

Erfolgreichste Turnerin in Düsseldorf war wie erwartet Elisabeth Seitz (Mannheim). Die Vize-Europameisterin im Mehrkampf von 2011 gewann nach dem Mehrkampf auch die Titel am Stufenbarren und Boden.

Altmeisterin Oksana Chusovitina (Köln) holte zwar den Titel am Schwebebalken, musste sich an ihrem Paradegerät Sprung mit 14,875 Punkten aber Janine Berger (Ulm/14,95) geschlagen geben. Die 36-Jährige peilt ihre sechsten Olympischen Spiele an

Neben Chusovitina und Seitz dürfen wohl auch die Mehrkampf-Zweite Nadine Jarosch (Detmold) und die drittplatzierte Kim Bui (Stuttgart) für London planen.

London 2012: Die olympischen Sportstätten
Welcher Tourist kennt diesen Blick nicht? Die Olympia-Maskottchen Wenlock und Mandeville grüßen aus dem sonnigen London
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Am 27. Juli beginnen in der englischen Hauptstadt die olympischen Spiele. Die Sportstätten stehen alle jetzt schon. Ein Überblick
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Das ist der komplette Olympiapark, in dem die Athleten wohnen und ein Großteil der Wettkämpfe stattfindet
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Vor dem neuen Olympiastadion steht die spektakuläre Skulptur namens ArcelorMittal Orbit. Der Aussichtsturm hat eine Höhe von 115 Metern
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Ein Blick in das Olympiastadion. Hier wird Usain Bolt als Hauptattraktion um Gold über die 100 Meter der Männer laufen
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Fußball wird hier gespielt - im Wembley-Stadion. Außerdem im Old Trafford, St. James Park, Hampden Park, Millennium Stadium und City of Coventry Stadium
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Der Ort, an dem Tennis gespielt wird, ist genauso historisch wie Wembley. Es geht auf den heiligen Rasen nach Wimbledon
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Die Wembley Arena ist Schauplatz für das Badminton-Turnier und die Rhythmische Sportgymnastik
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Die O2 Arena heißt während Olympia North Greenwich Arena. Dort wird geturnt und die Finals im Basketball steigen auch dort. Dream-Team-Alarm!
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Das ist die normale Basketball Arena, in der sämtliche Vorrundenspiele stattfinden werden. Sie liegt im Olympiapark
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Die Handball Arena sieht von außen nicht sonderlich spektakulär aus. In ihr werden die Olympiasieger bei Männern und Frauen ausgespielt
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Im Aquatic Center wird - wie der Name schon sagt - geschwommen und gesprungen
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Direkt neben dem Aquatic Center erhebt sich die Wasserball-Halle aus dem Boden
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Diese beeindruckende Fassade gehört zur Bahnrad Arena. In der soll es für die Briten besonders viele Medaillen geben
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Direkt neben der Bahnrad Arena werden die BMX-Fahrer in ihrem Parcours über Stock und Stein radeln
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Vor dem großen Medienzentrum befinden sich die Hockey-Plätze. Kurze Wege also für die Hockey-Journalisten
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Die Bogenschützen zieht es in die Stadt hinein. Sie kämpfen auf dem Lord's Cricket Ground um Medaillen
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Ebenfalls in der Innenstadt tummeln sich die Marathonläufer und Triathleten. Sie durchqueren den Hyde Park
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Ganz schlecht haben es aber auch die Volleyballer nicht getroffen. Sie spielen am Earl's Court
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Die Reiter sind in London auch nicht weit weg vom Schuss. Sie bestreiten ihre Wettkämpfe im Greenwich Park
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Die Schützen verschlägt es für ihre Wettkämpfe in die Royal Artillerie Barracks
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