Im fünften Spiel gegen Generali Haching

Berlin Volleys holen deutsche Meisterschaft

SID
Sonntag, 22.04.2012 | 18:21 Uhr
Die Berlin Recycling Volleys (weiß) behielten letztendlich im fünften Spiel die Oberhand
© Getty
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Als Jaroslav Skach, der Kapitän des neuen deutschen Meisters, um 18.12 Uhr die Schale überreicht bekam, flippten die gesamte Mannschaft und die Funktionäre vor Freude völlig aus.

"Das Ding ist wahnsinnig schwer, aber ich will sie nie wieder hergeben", sagte Skach der Nachrichtenagentur dapd. "Dieser Titel bedeutet uns unheimlich viel." In einem Herzschlagfinale hatten sich die Berlin Recycling Volleys den vierten deutschen Meistertitel in ihrer Vereinsgeschichte geschnappt und anschließend eine große Meisterparty gestartet.

Im fünften Playoff-Finale landete die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew am Sonntag vor 1.512 Zuschauern mit dem 3:2 (31:29, 22:25, 21:25, 25:18, 16:14) bei Generali Haching den entscheidenden dritten Sieg in der "Best of Five"-Serie.

Enges Spiel zwischen den beiden Mannschaften

136 Minuten mussten die Berliner im Endspiel kämpfen, bis sie endlich wieder die Trophäe in den Händen halten konnten, die sieben lang die Vitrine des VfB Friedrichshafen geschmückt hatte. Nach dem frühzeitigen Ausscheiden des nationalen Serienmeisters, der im Halbfinale gegen Berlin (1:3) unterlegen war, war die Endspielserie so spannend wie lange nicht mehr.

Eng war es schon im ersten Satz, als Haching vier Satzbälle vergab und Berlins erster Satzball zum 31:29 saß. Doch Haching ließ sich durch diesen Rückschlag nicht entmutigen und entschied die ebenfalls hart umkämpften Durchgänge zwei (25:22) und drei (25:21) für sich, ehe die Berliner im vierten Satz mehr Löcher im Hachinger Block fanden und sich locker mit 25:18 durchsetzten.

Berliner mit den besseren Nerven

Im Tiebreak hatten die Berliner die besseren Nerven und sicherten mit 16:14 den vierten Titel nach 1993, 2003 und 2004. "Es gibt nichts Besseres für den deutschen Volleyball. Beide hätten es verdient, aber es kann eben nur einer mit der Schale nach Hause gehen", erklärte Lebedew. Warum Berlin und nicht Haching Meister geworden ist? "Weil wir den letzten Punkt gemacht haben", ergänzte der Berliner Coach.

Den geknickten Hachinger Spielern blieben nach den Endspiel-Pleiten nach 2009 und 2010 wieder nur Standing Ovations, mit denen sie von ihren Fans verabschiedet wurden. "Es war unsere beste Saisonleistung", sagte Diagonalspieler Christian Dünnes.

Groß war der Jubel in der Hauptstadt. "Das ist ein großartiger Erfolg für die Sportmetropole Berlin. Die Berlin Recycling Volleys sind ein wunderbares Aushängeschild der Sporthauptstadt Berlin", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

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