Projekt Gold mit dem besten Team aller Zeiten

SID
Freitag, 23.03.2012 | 12:22 Uhr
Timo Boll peilt bei der Team-WM in Dortmund das Finale an
© Getty
Advertisement
Dubai Tennis Championships Women Single
Live
WTA Dubai: Tag 2
Dubai Tennis Championships Women Single
WTA Dubai: Tag 3
Delray Beach Open Men Single
ATP Delray Beach: Tag 3
Dubai Tennis Championships Women Single
WTA Dubai: Viertelfinale
Delray Beach Open Men Single
ATP Delray Beach: Tag 4
Premier League Darts
Premier League: Berlin
NHL
Islanders @ Maple Leafs
NBA
Clippers @ Warriors
Dubai Tennis Championships Women Single
WTA Dubai: Halbfinale
Delray Beach Open Men Single
ATP Delray Beach: Viertelfinale
Six Nations
Frankreich -
Italien
NBA
Timberwolves @ Rockets
Six Nations
Irland -
Wales
Dubai Tennis Championships Women Single
WTA Dubai: Finale
Six Nations
Schottland -
England
Delray Beach Open Men Single
ATP Delray Beach: Halbfinale
King Of Kings
King of Kings 54
Pro14
Scarlets -
Ulster
NBA
Magic @ 76ers
World Championship Boxing
Srisaket Sor Rungvisai vs Juan Francisco Estrada
NHL
Oilers @ Kings
Premiership
London Irish -
Worcester
Premiership
Saracens -
Leicester
Delray Beach Open Men Single
ATP Delray Beach: Finale
NBA
Spurs @ Cavaliers
NHL
Bruins @ Sabres
NBA
Warriors @ Knicks
NBA
Wizards @ Bucks
Abierto Mexicano TELCEL Women Single
WTA Acapulco: Tag 3
NHL
Sabres @ Lightning
NBA
Rockets @ Clippers
Premier League Darts
Premier League: Exeter
Abierto Mexicano TELCEL Women Single
WTA Acapulco: Viertelfinale
NBA
Lakers @ Heat
UK Open
UK Open: Tag 1 -
Session 1
Brasil Open Men Single
ATP Sao Paulo: Viertelfinale
UK Open
UK Open: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Edinburgh -
Munster
Premiership
Harlequins -
Bath
Abierto Mexicano TELCEL Women Single
WTA Acapulco: Halbfinals
Brasil Open Men Single
ATP Sao Paulo: Halbfinale
Brasil Open Men Single
ATP Sao Paulo: Finale

Jörg Roßkopf bringt es mit einem Satz auf den Punkt. "Es ist mit Sicherheit die beste Mannschaft, die wir je hatten", sagt Deutschlands "Mr. Tischtennis". Und dieses stärkste Team aller Zeiten schickt der Bundestrainer bei der am Sonntag in Dortmund beginnenden Team-Weltmeisterschaft auf die schwerste aller Missionen: Titelverteidiger und Olympiasieger China soll vom Thron gestoßen werden.

Noch nie hatte Deutschland zwei Spieler unter den besten Zehn der Weltrangliste. Noch nie hat eine deutsche Mannschaft mit fünf Athleten geschlossen ein solch hohes Niveau erreicht.

Blickt man dann auf die Erfolgsliste mit WM-Silber 2010 und Olympia-Silber zwei Jahre zuvor, darf träumen erlaubt sein. Träumen vom ersten Gold. Eine Prämie wurde vorsichtshalber schon einmal ausgehandelt. 50.000 Euro zahlt der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) für den Titel, für den zweiten Platz gibt es 30.000 Euro.

Über 10.000 Zuschauer werden in der Westfalenhalle sein und Timo Boll und seine Silberjungs zum Titel brüllen, schreien, jubeln. Das Endspiel gegen China ist sozusagen das Minimalziel. "Gerade als Mannschaft sind die natürlich eine Macht", gibt Timo Boll zu: "Aber man hat es in Moskau 2010 gesehen, dass durchaus gegen die Chinesen was möglich ist, wenn sie unter Druck geraten. Und dann müssen wir zupacken." Zunächst packte Boll allerdings die Übelkeit und fesselte ihn Freitag ans Bett.

"Wichtig, dass man groß denkt"

Zumindest zu 50 Prozent steht das Endspiel gegen die Asse aus dem Reich der Mitte nach Roßkopfs Ansicht schon fest. "China hat seinen Platz im Finale fest gebucht", sagt der Doppel-Weltmeister von 1989.

Von seinem eigenen Team fordert er, was man eben als Trainer öffentlich so fordert. Sich immer auf das nächstes Spiel zu konzentrieren: "Wenn wir uns nur Gedanken über die K.o.-Phase machen, werden wir vorher ausscheiden. Bei einer WM gibt es viele Überraschungen. Wir würden davon gerne verschont bleiben."

Die Ansprüche will Roßkopf keineswegs senken, lediglich der Blick für das Wesentliche soll geschärft werden. Das Wesentliche sind am Sonntag die beiden Spiele gegen Tschechien und Spanien. Mit den erwarteten 3:0-Siegen kann das Team dann etwas ruhiger in die weiteren drei Spiele der Gruppenphase gehen.

Danach darf der Blick schon etwas weiter schweifen. "Es ist natürlich wichtig, dass man groß denkt und wir hätten nichts gegen ein Finale Deutschland gegen China", sagt Roßkopf: "Und wenn es dazu kommt, werden wir uns auf keinen Fall ergeben."

Frauen unter Druck

Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist das Finale trotz des Heimvorteils wohl utopisch. Das Team geht zwar als WM-Dritter von Moskau in das Turnier, doch diese Medaille muss unter der Kategorie Überraschung abgelegt werden. Mit Blick auf den fünften Platz bei der EM im Oktober dürfte das Ziel erreicht sein, wenn man im Viertelfinale steht.

In Dortmund wird auch die Frage beantwortet werden, wie der hausgemachte Ärger der vergangenen Wochen und Monate die Spielerinnen belastet hat. Cheftrainer Jörg Bitzigeio, dem ein schwieriges Verhältnis zu seinen Spielerinnen nachgesagt wurde, wurde erst in die zweite Reihe degradiert und einen Monat später ganz entmachtet. Die neue Bundestrainerin Jie Schöpp tritt ein schweres Erbe an.

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung