Samstag, 14.01.2012

Coma verfährt sich bei vorletzter Etappe

Peterhansel vor Gesamtsieg bei Rallye Dakar

Vorentscheidung auf der 13. und vorletzten Etappe der Rallye Dakar: In der Autowertung verbuchte der Franzose Stephane Peterhansel am Samstag seinen dritten Etappensieg und führt vor der letzten Etappe nahezu uneinholbar. Bei den Motorrädern kostete ein dicker Schnitzer den zuletzt führenden Marc Coma höchstwahrscheinlich den Gesamtsieg.

Marc Coma verfuhr sich auf der vorletzten Etappe und verlor dadurch die Gesamtführung
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Marc Coma verfuhr sich auf der vorletzten Etappe und verlor dadurch die Gesamtführung

Auf der vorletzten Etappe von Nasca nach Pisco (275 Kilometer) verfuhr sich der Spanier Coma auf seiner KTM nach 207 Kilometern und verlor wertvolle Zeit auf seinen ärgsten Verfolger Cyril Despres (KTM), der Zweiter wurde. Der Rückstand summierte sich am Ende auf 12:38 Minuten.

Im Klassement liegt Coma vor der nur 29 Kilometer langen letzten Spezialwertung 11:03 Minuten hinter dem Franzosen - unter normalen Umständen uneinholbar. Tagessieger wurde Helder Rodrigues (Portugal, Yamaha), der als Dritter mit bereits mehr als einer Stunde Rückstand im Gesamtklassement aber keine Rolle mehr spielt.

Autowertung ebenfalls fast entschieden

Ebenfalls entschieden scheint die Autowertung mit dem dominierenden Peterhansel: Der Franzose im Mini nahm dem Zweitplatzierten Giniel de Villiers (Südafrika, Toyota) mit dem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz 8:29 Minuten ab und hatte auf Leonid Nowitzki (Russland, Mini) mit Co-Pilot Andreas Schulz (ebenfalls Deutschland) bereits 12:55 Minuten Vorsprung.

Viele Fahrer hatten auf der anspruchsvollen Sandpiste Probleme, darunter auch Peterhansels stärkster Konkurrent Nani Roma. Der Spanier blieb bei Kilometer 182 mit seinem Mini in den Dünen stecken und konnte die Fahrt erst mit großer Verzögerung fortsetzen.

Im Ziel lag Nani 24:10 Minuten zurück - im Klassement summiert sich der Rückstand nun auf nahezu uneinholbare 42:57 Minuten. Dritter bleibt de Villiers 1:15,09 Stunden hinter dem Franzosen.

Rallye Dakar: Tortur vom ersten Meter an
Die Dakar 2012 hat beinhart begonnen. Tragischer Tiefpunkt der ersten Etappe war natürlich der tödliche Unfall von Motorrad-Pilot Jorge Martinez
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Aber auch bei den Autos war vom ersten Kilometer an klar, was für eine Tortur die Rallye ist. Hier brannte das Auto des Argentiniers Jose Antonio Blangino aus
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Auch Routiniers waren nicht vor dem Feuer gefeit. Der Südafrikaner Alfie Cox hat schon viele Dakar-Rallyes gesehen, diesem Brand stand aber auch er machtlos gegenüber
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Von Cox' Auto war wirklich überhaupt nichts mehr übrig. Und das auf der allerersten Etappe der über 8000 Kilometer langen Rallye
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Vorjahressieger Nasser Al-Attyiah musste ebenfalls noch vor Ende des ersten Teilstücks die Segel streichen. Der Motor an seinem Hummer machte schlapp
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Sein Hummer-Kollege Robby Gordon schleppte Al-Attyiah noch ins Ziel. Zuvor hatte er sich erfolgreich durch die ersten Dünen Südamerikas gekämpft
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Die ersten Wertungskilometer der Rallye führten die Piloten an der argentinischen Atlantikküste entlang. Das Ziel liegt diesmal in Peru
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Es gab auf dem ersten Teilstück übrigens nicht nur Sand. Auch Wasserdurchquerungen standen auf der Tagesordnung - das volle Dakar-Programm eben.
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