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Hallenhockey-EM: Deutsche wollen beide Titel

SID
Die Hallenhockey-Herren gewannen 2003, 2007 und 2011 die Weltmeisterschaft
© Getty

Der Finaltag ist bereits zur Hälfte ausverkauft, die Goldmedaillen sind beinah schon eingeplant. Für die deutschen Hockeynationalmannschaften geht es bei der Hallen-EM am Wochenende in Leipzig um nichts anderes als einen Doppelerfolg. "Das erklärte Ziel ist der Turniersieg."

Das Damen-Team reist nicht einmal in Bestbesetzung zur Heim-EM, denn die Top-Spielerinnen beginnen gleichzeitig bereits die Vorbereitung auf das olympische Feldhockeyturnier. "Der erste Test für Olympia beginnt kommende Woche in Südamerika und in diesem Jahr liegt der Fokus klar auf Olympia.

Weil die Mädels am Montag schon fliegen, vertrete ich Bundestrainer Michael Behrmann", erklärt Herbert. Die deutsche "B-Auswahl" aber dürfte dennoch erster Anwärter auf die EM-Krone sein.

Männer gehen in Bestbesetzung in das Turnier

Bei den Männern schickt Coach Markus Weise seine beste Truppe auf das Feld in der rund 5.000 Zuschauer fassenden Arena Leipzig. "Die EM ist in Hinblick auf Olympia nicht hilfreich, aber sie ist vor eigenem Publikum attraktiv und passt für uns zeitlich gut", sagt Weise, der mit seinem Team bereits für das Feldhockeyturnier in London qualifiziert ist. Dort will er den Olympiasieg von 2008 verteidigen.

Seit Jahrzehnten dominieren die Deutschen die Hallenhockeyszene, jahrelang sammelten die Männern und Frauen einen EM-Titel nach dem anderen. Beide Teams gehen zudem als amtierende Hallen-Weltmeister in das dreitägige Turnier. Nur bei der EM 2010 mussten beide Mannschaften Niederlagen einstecken, daher reisen bei den Männern Österreich und bei den Frauen die Ukraine als Titelverteidiger an.

"Vor zwei Jahren war Markus Weise ja mit einer B-Elf am Start, jetzt kommt er mit allen Stars. Da ist der Titel vorprogrammiert", sagt der deutsche Coach des österreichischen Männerteams, Frank Hänel.

Den Auftakt machen die Frauen am Freitag 11.40 Uhr mit dem ersten Gruppenspiel gegen Tschechien. Auf dem Weg ins Halbfinale müssen zudem Spanien und Polen bezwungen werden. Die Männer treffen gleich im ersten Vorrundenduell (Freitag, 12.50 Uhr) auf den Titelverteidiger und danach auf Spanien und die Schweiz. Die Finals werden am Sonntag ab 13.00 Uhr ausgespielt.

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