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Andrae: Lozano-Rauswurf die "beste Lösung"

SID
Dienstag, 08.11.2011 | 19:26 Uhr
Nationalmannschafts-Kapitän Björn Andrae begrüßt die Trennung von Raul Lozano
© Getty

Björn Andrae hat die Trennung von Bundestrainer Raúl Lozano als richtigen Schritt bezeichnet: "Es war sicherlich nicht die einzige Lösung, aber es war in dem Augenblick die beste."

"Es war sicherlich nicht die einzige Lösung, aber es war in dem Augenblick die beste", sagte der Außenangreifer vom russischen Klub Kusbass Kemerowo.

Der Argentinier Lozano war am Samstag als Folge der blamablen Leistung bei der EM in Tschechien und Italien entlassen worden. Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) war in der Vorrunde gescheitert.

Richtige Schritt vor Olympia-Quali

"Gerade hinsichtlich London 2012 und der Qualifikation musste man einfach einen Schnitt machen", sagte Andrae in einem Interview auf der DVV-Homepage. Das deutsche Team war am Montag in die Vorbereitung für die erste Olympia-Qualifikation im französischen Tourcoing (23. bis 27. November) eingestiegen.

Beim Turnier wird das Team von Junioren-Coach Stewart Bernard, Co-Trainer Ralph Bergmann und dem derzeit verletzten Nationalspieler Stephan Hübner betreut.

Dreiergespann übernimmt

Andrae hält die Variante für die richtige Entscheidung: "Das ist für die kurze Zeit, die man hat, eine gute Lösung. Alle drei kennen die Spieler. Sie wissen, wie sie mit uns umgehen müssen, und es geht in der kurzen Zeit darum, dass man das Team zusammenfügt und die Abstimmung trainiert."

Die Gründe für die Trennung von Lozano seien vielschichtig. "Es gab nicht ein konkretes Problem. Das deutlichste Manko war die Kommunikation, die einfach nicht mehr so gestimmt hat. Es gab Vorfälle, die gezeigt haben, dass wir andere Philosophien vertreten", sagte Andrae.

Der DVV-Kapitän glaubt nicht, dass es durch den Trainerwechsel automatisch besser läuft. "Es sind jetzt nicht alle Probleme gelöst. Wir müssen uns als Mannschaft hinterfragen. Wir haben nicht die Leistung gebracht, zu der wir fähig sind. Gerade jetzt stehen die Spieler noch mehr in der Eigenverantwortung als vorher."

 

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