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Julia Rohde auf Platz 14

SID
Julia Rohde wurde bei den Olympischen Spielen in Peking Siebte
© Getty

Julia Rohde hat bei den Gewichtheber-WM in Paris den 14. Platz erreicht und damit die ersten Punkte in der für die Olympiaqualifikation entscheidenden Nationenwertung eingefahren.

Damit hat sie die ersten deutschen Punkte in der für die Olympiaqualifikation entscheidenden Nationenwertung eingefahren. Rohde kam in der Gewichtsklasse bis 53kg nach einer soliden Vorstellung auf eine Zweikampfleistung von 191kg (85 im Reißen/106 im Stoßen).

Der WM-Titel ging überraschend an die Kasachin Zulfiya Chinshanlo, die durch einen Weltrekord im Stoßen (130kg) und einer Zweikampfleistung von 227kg den Goldrausch der Chinesen vorerst stoppte. Mitfavoritin Ji Jing (China) belegte nach Patzern im Reißen und Stoßen den dritten Rang (214kg). Silber ging an die Türkin Aylin Dasdelen (219kg).

Tränen trotz deutschen Rekordes

Rohde stellte beim Reißen mit 85kg ihren eigenen deutschen Rekord ein, den sie bei der WM 2010 im türkischen Antalya aufgestellt hatte.Im Stoßen hatte die Görlitzerin jedoch sichtlich Probleme und wuchtete die 106kg nur mit großer Mühe in die Höhe. Auch deshalb zeigte sich die 22 Jahre alte Vorzeigeheberin trotz des vernünftigen Resultats enttäuscht und vergoss nach dem Wettkampf Tränen.

In der 62-Kilo-Klasse siegte der Chinese Zhang Jie und kam mit 321 Kilo nahe an seinen Weltrekord (326) heran.

Mit 176 Kilo gewann er wie bei der WM das Stoßen, war mit 145 Zweiter im Reißen. Silber ging an Nordkoreas Zweikampf-Weltmeister Kim Un-Guk (320), der das Reißen mit 150 gewann und Dritter im Stoßen war (147). Bronze holte für Indonesien Eko Juli Irawan (310).

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