Anja Fichtel schließt Funktionärsrolle aus

SID
Freitag, 11.11.2011 | 15:58 Uhr
Die Doppel-Olympiasiegerin von 1990: Anja Fichtel
© Getty
Advertisement
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
World Championship Boxing
Errol Spence Jr. vs Lamont Peterson
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Liga ACB
Estudiantes -
Saski Baskonia
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn
NBA
Nuggets @ Spurs
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 3
Basketball Champions League
Gaziantep -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Venedig

Die zweifache Fecht-Olympiasiegerin Anja Fichtel hat eine Rückkehr als Funktionärin in die einstige Medaillenschmiede Tauberbischofsheim ausgeschlossen.

"Ich würde es nicht machen. Man wollte schon öfter, dass ich mehr arbeite", sagte Fichtel im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten: "Vor ein paar Jahren hätte ich viele Ideen gehabt. Aber da hatte man mir immer gesagt, dass ich lieber nichts sagen soll. Deshalb denke ich, dass es heute nicht mehr meine Aufgabe ist."

Derzeit arbeitet die Doppel-Olympiasiegerin von Seoul 1988 als Nachwuchstrainerin im mittlerweile angeschlagenenen Olympiastützpunkt: "Dass die Umstellung nach Emil Beck dauern würde, war klar. Doch nun muss man auch die ständig angepriesenen Änderungen wollen. Man müsste erst mal wieder eine neue Gemeinsamkeit schaffen, damit alle an einem Strang ziehen."

"Erfolg war nur ein kleiner Teil meines Lebens"

Bei der WM im Oktober in Catania holte der in Bonn trainierende Florett-Olympiasieger Benjamin Kleibrink mit Mannschaftsbronze die einzige Medaille für "Tauber". Im Vorjahr bei der WM in Paris ging die ehemalige Fecht-Hochburg komplett leer aus.

Im Rückblick äußert sich die 43-jährige Fichtel sehr differenziert über ihre sportliche Karriere. "Ich habe erkannt, dass sportlicher Erfolg nicht alles ist. Erfolg war nur ein ganz kleiner Teil in meinem Leben", sagte sie.

"Viele denken: Wenn man mal Olympiasieger ist, dann bist du der glücklichste Mensch der ganzen Welt. Wenn du es dann aber bist, stellst du schnell fest, dass es doch noch etwas anderes geben muss."

Zweifache Mutter hat mit Karriere abgeschlossen

Auch das Bild der Öffentlichkeit von der "starken" Anja Fichtel sei eine Belastung gewesen. "Ich hatte das Weiche schon immer in mir. Ich bin vom Wesen her gar nicht so hart und dominant, wie das früher immer aussah. Deshalb war meine Fecht-Karriere auch so wahnsinnig anstrengend für mich", verriet die dreifache Mutter.

"Emil (Beck, d. Red.) hat erkannt, dass ich Talent habe. Als ich anfing, war ich neun Jahre alt, und durch das dauernde Training wurde mir auch ein Stück persönlicher Entwicklung genommen."

Zumindest in Bezug auf ihre früheren Erfolge hat Fichtel mit ihrer Karriere abgeschlossen.

In ihrem Haus weise nichts auf ihre Olympiasiege und fünf WM-Titel hin, versicherte Fichtel. "Ich habe meinen Kindern nie Bilder und Medaillen von mir gezeigt. Sie haben es mit der Zeit von alleine mitbekommen, dass mit mir etwas Besonderes gewesen sein musste, weil ich dauernd angesprochen wurde. Das hat die Kinder auch genervt."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung