Sonstiges

DVV-Frauen: Grün und Co. mit erster Niederlage

SID
Maren Brinker (r.) war gegen Brasilien punktbeste Spielerin bei den Deutschen
© Getty

Überraschung knapp verpasst: Die deutschen Volleyballerinnen haben beim Olympia-Qualifikationsturnier in Japan gegen Olympiasieger Brasilien mit 1:3 verloren.

Gegen Olympiasieger Brasilien verlor die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti beim World Cup zwar mit 1:3 (21:25, 25:23, 23:25, 21:25), begegnete dem Favoriten aber auf Augenhöhe.

"Es war ein enges Match, in dem wir nicht schlecht gespielt haben. Nur in bestimmten Momenten hätten wir noch etwas effektiver sein müssen, dann wäre das Spiel auch anders ausgegangen", sagte Angelina Grün. Die Angreiferin war mit 14 Zählern erneut eine der punktbesten Spielerinnnen des Vize-Europameisters, nur Maren Brinker mit 17 Punkten war in Nagano noch besser.

Bundestrainer Giovanni Guidetti war trotz der Niederlage zufrieden. "Insgesamt gesehen haben wir heute eine Leistung geboten, die auf dem gleichen Level war wie von der derzeitigen Nummer eins der Welt. Deswegen bin ich nicht ganz so traurig, denn ich weiß, was mein Team in diesem Turnier noch leisten kann", sagte der Italiener.

Zuvor hatten die deutschen "Schmetterlinge" gegen Südkorea und den Afrikameister Kenia gewonnen. Am Montag reist die Auswahl des Deutschen Volleyball-Bundes (DVV) weiter nach Toyama, wo in der zweiten Runde neben Europameister Serbien am Dienstag auch Mitfavorit USA wartet.

World Cup noch völlig offen

"Wir sind in einer guten Form und haben noch viele Spiele vor uns. Damit ist dieser World Cup für uns noch völlig offen", sagte Grün im Hinblick auf die kommenden Aufgaben.

Die einzigen noch ungeschlagenen Teams im Turnier sind Grand-Prix-Sieger USA und Titelverteidiger Italien. Deutschland hat bei 7:3 Sätzen sechs Punkte auf dem Konto und liegt nach der ersten Runde auf Rang drei.

Insgesamt bestreitet das deutsche Team in Japan bis zum 18. November elf Spiele in 14 Tagen. Die besten drei Mannschaften des Turniers lösen das Ticket für die Sommerspiele in London.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung