Bessere Präventivarbeit

Bach begrüßt Diskussion über Doping-Studie

SID
Samstag, 29.10.2011 | 14:01 Uhr
Thomas Bachn zeigt sich ob der Doping-Diskussion erfreut
© Getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

DOSB-Präsident Thomas Bach begrüßt die öffentliche Diskussion über die Doping-Studie an den Universitäten Berlin und Münster.

"Wir sehen uns in unserer Initiative für dieses Projekt bestätigt, weil damit erstmals eine zusammenfassende Darstellung der Geschichte des Dopings im westdeutschen Leistungssport geschaffen und eine öffentliche Diskussion zu deren Aufarbeitung angeregt wird", sagte Bach im Rahmen der DOSB-Präsidiumssitzung am Freitag in Frankfurt/Main.

Das Forschungsprojekt "Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation", vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) in Auftrag gegeben, hatte zuletzt unter anderem "staatlich subventionierte Dopingforschung" in der Bundesrepublik vor der Wende festgestellt.

Bessere Präventionarbeit

Bach appellierte an die beiden Forschergruppen, einen gemeinsamen Abschlussbericht vorzulegen. Wichtig sei dabei vor allem "die Darstellung soziologischer Strukturen und Konstellationen, die Doping ermöglicht oder begünstigt haben.

Diese Erkenntnisse sollen dann gegebenenfalls zur Verbesserung der Präventionsarbeit gegen Doping genutzt werden." Der DOSB werde nach Abschluss der dritten Untersuchungsphase im kommenden Jahr die Ergebnisse bewerten.

Effektivität des Kontrollsystems

Im Rahmen der Präsidiumssitzung kam es unter anderem auch zum Austausch zwischen dem DOSB-Präsidium und dem neuen Vorstand der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) mit ihrer Vorstandsvorsitzenden Andrea Gotzmann.

DOSB und NADA betonten dabei das gemeinsame Ziel, den Informationsfluss von den staatlichen Ermittlungsbehörden zur NADA und den Verbänden zu stärken, um die Effektivität des Kontrollsystems weiter zu verbessern. "Eine gute Zusammenarbeit zwischen NADA und DOSB ist notwendig, um möglichst effektiv zu sein. Das gilt sowohl bei den Kontrollen als auch in der Prävention", sagte Bach.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung