Volleyball-EM in Österreich und Tschechien

Aus für Volleyballer nach Vorrunde

SID
Montag, 12.09.2011 | 18:15 Uhr
Bundestrainer Raul Lozano (M.) und seine Mannschaft scheiterten bei der EM kläglich
© Getty
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Die deutschen Volleyballer sind bei der Europameisterschaft in Österreich und Tschechien kläglich gescheitert und müssen bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten.

Die Mannschaft von Bundestrainer Raul Lozano verlor auch gegen Bulgarien in Prag mit 1:3 (16:25, 27:25, 24:26, 23:25) und schied sang- und klanglos aus dem Turnier aus. Zuvor gab es gegen Titelverteidiger Polen (1:3) und die Slowakei (1:3) bereits zwei klare Niederlagen.

"Ich bin mit dem Resultat überhaupt nicht zufrieden, aber man muss sehen, dass wir die meisten Sätze nur ganz knapp verloren haben", sagte Lozano: "Man muss das Turnier jetzt objektiv analysieren." Das sieht auch Kapitän Björn Andrae so: "Natürlich sind wir sehr enttäuscht nach diesen Ergebnissen, aber wir werden die richtigen Schlüsse ziehen und in der Olympia-Qualifikation besser spielen."

Letzter in Gruppe D

Als Letzter der Gruppe D blieb die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) weit hinter den Erwartungen zurück und verpasste mit nur drei gewonnenen Sätzen die angestrebte erste EM-Medaille der Geschichte nach weitestgehend schwachen Vorstellungen ganz deutlich. Das frühe Ausscheiden hat auch Einfluss auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Das Team wird wohl nicht nur den zehnten Platz in der Weltrangliste an Frankreich abgeben, sondern muss auch an einem Vor-Qualifikationsturnier vom 22. bis 27. November teilnehmen. Dort treten sechs Nationen an, wobei sich nur der Turniersieger für das kontinentale Olympia-Qualifikationsturnier im Mai 2012 in Bulgarien qualifiziert. Nur der Sieger ist bei Olympia dabei.

Olympia-Chance lebt weiter

Die letzte Qualifikationsmöglichkeit bleibt von der schwachen EM unberührt. Als Gastgeber in Berlin kann im Juni 2012 das London-Ticket als Turniersieger eines Viererwettbewerbs gesichert werden. Zweifelsohne ist dann eine deutliche Leistungssteigerungen gefragt, sonst erlebt die DVV-Auswahl die nächste Bauchlandung.

Zwar waren die Spieler körperlich topfit, doch mental schienen sie der Aufgabe in der tschechischen Hauptstadt nicht gewachsen - und verschenkten vor allem zu viele einfache Punkte an die Gegner.

Bulgaren bestimmen das Geschehen

So auch beim letzten Auftritt vor 3500 Zuschauern in der Prager Arena. Von der ersten Minute an waren die Deutschen unterlegen. Angeführt von Topstar Matey Kaziyski bestimmten die Bulgaren, die bei der letzten EM 2009 Bronze gewonnen hatten, das Geschehen und entschieden den ersten Satz mühelos mit 25:16 für sich.

Der Weltranglistensiebte erhielt den Druck aufrecht und Zwang die zunächst überforderte deutsche Mannschaft um Kapitän Björn Andrae immer wieder zu Fehlern in der Ballannahme. Doch in der Schlussphase des zweiten Satzes zeigten die DVV-Männer ihr Kämpferherz und gewannen den Abschnitt dank einer starken Leistung von Diagonalangreifer Georg Grozer mit 27:25.

Nach erneut ordentlicher Vorstellung ging der dritte Satz knapp verloren (24:26) - schon zu diesem Zeitpunkt war ein Weiterkommen unmöglich, doch auch der letzten Abschnitt wurde nichts kampflos hergegeben.

Während sich mit der Slowakei, Polen und Bulgarien drei Teams für die nächste Runde in Karlsbad qualifiziert haben, mussten die Deutschen als einziges Team Prag in Richtung Heimat verlassen.

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