Tischtennis-WM in Rotterdam

Timo Boll locker in Runde zwei

SID
Dienstag, 10.05.2011 | 17:19 Uhr
Timo Boll steht bei der Tischtennis-WM in Runde zwei
© Getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
Live
WTA Connecticut: Tag 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 3
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
HV71 -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Cracovia Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3
Champions Hockey League
Cracovia Krakau -
Red Bull München
Premiership
Leicester -
Bath

Timo Boll winkte erleichtert ins Publikum: So hatte sich der Düsseldorfer seinen Aufgalopp bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Rotterdam vorgestellt. In seiner Erstrundenpartie war die Nummer zwei der Setzliste ein bisschen ins Schwitzen, aber nie in Gefahr geraten und gewann 4:1 (11:8, 11:5, 11:4, 6:11, 11:4) gegen den Japaner Kenji Matsudaira.

Das war vielleicht gar nicht so schlecht, in der ersten Runde gegen einen namenhaften Gegner zu spielen, der mir dazu auch nicht liegt", sagte Boll. Für ein Auftaktspiel fühle er sich ganz gut, "doch die Bewegungsabläufe könnten noch geschmeidiger werden", sagte der 30-Jährige.

Die kleine japanische Fangemeinde auf der Tribüne der Rotterdamer Ahoy-Arena versuchte, mit "Nippon, Nippon"-Rufen Matsudaira immer wieder ins Spiel zu schreien. Doch egal, wie viel Spin der Weltranglisten-90. den Bällen gab, egal wie schnell und überraschend seine Angriffsschläge über die Platte peitschten - Linkshänder Boll hatte auf alles die bessere Antwort.

Konzentrationslücke im vierten Satz

Einzig im vierten Satz, den klaren Erfolg und die schnelle Rückkehr ins Teamhotel bereits vor Augen, ließ Bolls Konzentration etwas nach. Das wurde prompt mit dem Satzverlust bestraft.

In welch hervorragender Verfassung sich der viermalige Einzel-Europameister jedoch pünktlich zur WM befindet, zeigte er in Satz fünf. Boll schaltete sofort wieder einen Gang höher, hielt seine Position dicht an der Platte und dominierte mit der Vorhand.

Während der lange Tag in der Ahoy-Arena für die Teamkollegen noch lange nicht vorbei war, nahm Boll, der in diesem Jahr aufs Doppel verzichtet, bereits den Shuttlebus zurück zum Quartier. "Vielleicht gehe ich noch eine Runde mit meinem Hund, ein bisschen frische Luft schnappen", sagte Boll: "Dann noch einen Film gucken und mich ein bisschen ablenken. An morgen versuche ich noch nicht zu denken." Da wartet in der zweiten Runde ein weiterer Asiate. Gegen Yang Zi aus Singapur will Boll seinen Weg zur lang ersehnten Einzel-Medaille weiter fortsetzen.

Sechs Deutsche Herren in Runde zwei

Vor Rekord-Europameister Boll hatten bereits Dimitrij Ovtcharov, Patrick Baum, Bastian Steger, Zoltan Fejer-Konnerth und Ruwen Filus die zweite Runde erreicht.

Ausgeschieden ist dagegen überraschend der Weltranglisten-25. Christian Süß. Der Doppel-Vizeweltmeister von 2005 unterlag gegen den nordkoreanischen Abwehrspezialisten Jang Son Man mit 3:4 (7:11, 14:12, 11:8, 6:11, 3:11, 11:7, 8:11). "Schade", kommentierte sein Freund und Vereinskollege Boll kurz vor seiner Abfahrt: "Hätte er hier nur gegen Angriffsspieler spielen müssen, wäre er weit gekommen. Christian ist halt kein Abwehrkiller."

Aus dem Damen-Team von Bundestrainer Jörg Bitzigeio schafften die Europameisterin des Jahres 2009, Wu Jiaduo, und die amtierende deutsche Meisterin Zhenqi Barthel den Einzug unter die besten 64 Spielerinnen. Kristin Silbereisen enttäuschte bei ihrer 1:4-Niederlage gegen die Spanierin Galia Dvorak und muss um die direkte Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2012 in London bangen. Ebenfalls nicht mehr im Wettbewerb sind Sabine Winter und Kathrin Mühlbach.

Im Mixed hatten Fejer-Konnerth/Barthel am Vormittag die dritte Runde erreicht. Filus/Mühlbach waren in der zweiten Runde ausgeschieden.

Mehrsport bei SPOX

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung