Snooker-WM: Achtelfinale

Jetzt kommt das Giganten-Duell

Von Matthias Kohlmaier
Dienstag, 26.04.2011 | 11:39 Uhr
Bekommen es im WM-Viertelfinale miteinander zu tun: John Higgins (l.) und Ronnie O'Sullivan
© Getty
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Die Achtelfinals bei der Snooker-WM in Sheffield sind vorbei, weitere Überraschungen sind aber ausgeblieben. Dafür kommt es im Viertelfinale zum Giganten-Duell zwischen John Higgins und Ronnie O'Sullivan. Stephen Hendry wird die große Snooker-Bühne nach seiner glatten Niederlage gegen Mark Selby möglicherweise verlassen.

John Higgins schien nach seinem 13-7-Sieg gegen Rory McLeod mit dem Ergebnis zufrieden zu sein, nicht aber mit seinem Spiel. "Ich bin überhaupt nicht in meinen Rhythmus gekommen. Heute Abend werde ich nochmal hierher fahren und trainieren", sagte Higgins, nachdem er den Viertelfinaleinzug perfekt gemacht hatte.

Sein Glück war, dass McLeod noch einen Tick unkonstanter agierte und nach dem Match dementsprechend mit seiner Leistung haderte: "Das war mein Z-Spiel. Ich habe alles gegeben, habe aber einfach nicht das gezeigt, was ich kann."

O'Sullivan: "Noch nicht gut genug"

Im Viertelfinale wird sich Higgins deutlich steigern müssen, denn in der Runde der letzten Acht wartet kein Geringerer als Ronnie O'Sullivan. The Rocket triumphierte mit 13-10 gegen Ex-Weltmeister Shaun Murphy, war mit seinem Spiel aber auch nicht sonderlich zufrieden: "Heute gab es Frames, wo ich drei oder vier Chancen gebraucht habe. Das ist nicht gut genug für die nächsten Runden."

O'Sullivan hatte beim Stand von 12-8 bereits die Chance, das Match zu beenden, verschoss aber eine einfache Rote und ließ Murphy noch einmal herankommen. Vor der Partie gegen John Higgins schien O'Sullivan trotzdem zuversichtlich: "Wenn ich so wie in meinem Erstrundenmatch gegen Dominic Dale spiele, dann kann ich jeden schlagen."

Hendry vor Karriereende?

Sein womöglich letztes Match im Crucible Theatre hat Rekordweltmeister Stephen Hendry bestritten. Bei der 4-13-Niederlage gegen Mark Selby wurde Hendry phasenweise vorgeführt und konnte auch im Nachhinein die Leistung Selbys nur anerkennen: "Jedes Mal, wenn er an den Tisch kam, habe ich mein Queue beiseite gestellt. Er sah sowieso nie so aus, als könnte er verschießen." Selby stellte nebenbei noch einen neuen Rekord auf: Sechs Century Breakes in einem einzigen Match waren bei der WM noch niemand vor ihm gelungen.

Ob Hendry nach der Achtelfinalniederlage seine Karriere beendet, ließ er vorerst offen: "Das werde ich im Sommer entscheiden."

Vielleicht hat ihm Ding Junhui die Entscheidung ein wenig leichter gemacht. Der Chinese sorgte durch seinen Sieg gegen Stuart Bingham dafür, dass Hendry auch im kommenden Jahr unter den Top 16 der Weltrangliste stehen wird. Das bedeutet den freien Zugang zu allen Turnieren, ohne die Mühe einer Qualifikation auf sich nehmen zu müssen.

Starkes Comeback von Ding

Ding lag gegen Bingham bereits mit 9-12 zurück, ehe er vier Frames in Folge gewann und somit ebenfalls ins Viertelfinale einzog. Dort wird Ding gegen Mark Selby aber als Außenseiter in die Begegnung gehen.

Auch Judd Trump hat seinen Siegeszug in Sheffield fortgesetzt. Gegen Martin Gould setzte sich der 21-Jährige mit 13-6 durch und bekommt es jetzt mit Graeme Dott zu tun. Der Routinier besiegte Captain Ali Carter mit 13-11. Über seinen nächsten Gegner sagte Dott: "Judd ist ein unglaubliches Talent. Es wundert mich , dass er für seinen ersten Turniersieg so lange gebraucht hat." Trump hatte Anfang April bei den China Open seinen Premieren-Sieg auf der Main Tour gefeiert.

Duell der Lefties

Im letzten Viertelfinale kommt es zum Duell der beiden Linkshänder Mark Allen und Mark Williams. Williams machte kurzen Prozess mit Jamie Cope und feierte einen nie gefährdeten 13-4-Sieg. Vor allem zeigte der Waliser aber, dass mit ihm auch in den nächsten Runden zu rechnen sein wird.

Allen musste gegen Barry Hawkins über die volle Distanz von 25 Frames gehen, ehe er mit 13-12 das bessere Ende für sich hatte. "Ich habe mich heute gut gefühlt, muss mich gegen Mark Williams aber noch steigern. Jeder Viertelfinalist hat das Potenzial für den Titel", sagte ein glücklicher Mark Allen nach dem Match.

Roundup der 1. Runde: "...dann ist alles aus und vorbei"

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