Trabrennen - 90. Prix d'Amerique

Ready Cash - ein wahrer Champion

SID
Dienstag, 01.02.2011 | 09:26 Uhr
Ready Cash entschied den Prix d'Amerique für sich. Für Franck Nivard war es schon der zweite Sieg
© Getty
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Der Prix d'Amérique 2011 wird lange in Erinnerung bleiben als einer spannendsten, hochklassigsten und schnellsten in der 90-jährigen Geschichte des Rennens. Das Millionen-Spektakel in Paris-Vincennes hielt alles was man sich im Vorfeld versprochen hatte.

Vor allem der Endkampf zwischen den beiden Favoriten Ready Cash und Maharajah war ein echter Thriller und riss die Publikumsmassen nicht nur auf der Rennbahn, sondern auch in den weltweiten Wettannahmestellen von den Sitzen. Schon nach der Hälfte der 2700-Meter-Distanz zeichnete sich der Showdown der beiden sechsjährigen Hengste ab.

Maharajah, der einer Besitzer-Gesellschaft gehört, an der rund 5000 Schweden Anteile halten, führte das achtzehnköpfige Feld an. An seiner Außenseite zog Ready Cash auf, sein französischer Widerpart, und sorgte dafür, dass das ohnehin schon stramme Tempo nicht abflaute. In der letzten Kurve schien Ready Cash eine frühe Entscheidung herbeizuführen.

Sein Fahrer Franck Nivard schaltete noch einen Gang höher, Örjan Kihlström vermochte mit Maharajah nicht zu kontern, sondern musste den Angreifer ziehen lassen. Der Rest konnte übrigens schon hier nicht mehr Schritt halten und verlor den Anschluss. Wer geglaubt hatte, Ready Cash würde nun einem leichten Sieg entgegenstreben, sah sich getäuscht.

Maharajah bekam die zweite Luft, meldete sich auf der Zielgeraden zurück und stellte Ready Cash sogar zum Kampf. Der gab das Heft jedoch nicht mehr aus der Hand und verteidigte den Vorsprung einer halben Länge.

Rennrekord von Offshore Dream 2007 knapp verpasst

Es war sicher nicht das letzte Duell der beiden Heroen, die in 1:12,1 gestoppt wurden und damit den Rennrekord von Offshore Dream aus dem Jahr 2007 nur um eine Zehntelsekunde verpassten. Unter Umständen kommt es schon in zwei Wochen im Prix de France zur ersten Revanchepartie.

Nach dem Sensationseinlauf im Vorjahr mit dem Sieg des 1725:10-Außenseiters Oyonnax vor dem 1090:10-Außenseiter Quaker Jet und Meaulnes du Corta (Dreierwette 46.282:10) hatte der Prix d'Amérique 2011 nicht eine einzige Überraschung parat, sondern endete exakt so wie von vielen Experten und Wettern vorhergesagt.

Und zwar nicht nur auf den beiden ersten Plätzen, sondern auch direkt dahinter. Dritter wurde - als beste Stute im Feld - Olga du Biwetz vor Oyonnax und Quaker Jet, die heuer zum Favoritenkreis gezählt hatten.

Bange Tage für die Fans von Ready Cash

Besitzer Philippe Allaire, Trainer Thierry Duvaldestin und alle Fans von Ready Cash hatten vor dem Prix d'Amérique übrigens ein paar bange Tage zu überstehen.

Franck Nivard, im Sulky der kongeniale Partner des diffizilen Hengstes, hatte sich vier Wochen vor dem wichtigsten Rennen des Jahres bei einem Sturz den rechten Handwurzelknochen gebrochen, eine schwerwiegende Verletzung, zumal für einen Trabrennfahrer, dessen Hände die wichtigsten Werkzeuge sind.

Ein optimaler Heilungsverlauf und die Härte von Franck Nivard, der am Sonntag die Zähne zusammenbiss, vereinten Ready Cash und den 31-Jährigen aus der Normandie jedoch genau im richtigen Augenblick.

Doncaster abgesagt - Cheltenham findet statt

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