Olympia 2012 in London

IOC und UN wollen Waffenruhe

SID
Dienstag, 25.01.2011 | 16:27 Uhr
IOC-Präsident Jacques Rogge verstärkt die Kooperation mit den Vereinten Nationen
© sid
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Die beiden Weltorganisationen IOC und Vereinte Nationen haben ihre Zusammenarbeit verstärkt. Ein Ziel ist unter anderem eine Waffenruhe während der Olympischen Spiele 2012.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Vereinten Nationen (UN) wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. Darauf einigten sich im IOC-Hauptquartier in Lausanne Präsident Jacques Rogge und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, in dessen Begleitung sich Willi Lemke als UN-Sonderbeauftragter für Sportfragen befand. Beide Organisationen streben unter anderem eine weltweite Waffenruhe während der Olympischen Sommerspiele 2012 in London an.

Die 2010 aufgenommene Kooperation soll sich rund um den Globus auf verschiedenen Ebenen vollziehen. So auch im humanitären Bereich, in der Friedensförderung, der Ausbildung junger Menschen, im Umweltbereich und im Kampf gegen Aids und HIV.

Ausbildungsprogramm Namibia

Konkret vereinbart wurde unter Leitung des UN-Hochkommissars ein dreijähriges Sport- und Ausbildungsprogramm in Osire/Namibia für 8500 junge Leute mit den Schwerpunkten Sport, Jugendprobleme, HIV und Drogen.

Im Bereich HIV, Aids und Drogen hatten beide Organisationen bereits eine Kampagne bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver und ein Ausbildungsprogramm unter 3600 Nachwuchsathleten bei den ersten Olympischen Jugendspielen im August 2010 in Singapur gestartet.

Vermittlung zwischen Palästinensern und Israelis

"Der UN-Generalsekretär und ich hatten ein sehr gutes Meeting mit einem Austausch über bestehende Programme und künftige Vorhaben", erklärte Rogge zum Treffen mit Ban, der bereits 2009 beim Olympischen Kongress in Kopenhagen vor dem IOC gesprochen hatte.

Zu den beiderseitigen Zielen gehört es auch, eine Lösung im Sportverkehr zwischen Palästinensern und Israelis zu finden. Das IOC gewann die UN auch für seinen Plan, im erdbebengeschädigten Haiti ein zweites weltweites Jugend-Entwicklungszentrum aufzubauen. Das erste befindet sich in Afrika, Sambias Hauptstadt Lusaka.

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