Tischtennis-EM in Ostrau

Boll locker - alle DTTB-Spieler weiter

SID
Donnerstag, 16.09.2010 | 11:51 Uhr
Timo Boll und Christian Süß wurden dreimal gemeinsam Doppel-Europameister
© Getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 2
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Das Paradedoppel Timo Boll/Christian Süß hat bei der Tischtennis-EM in Ostrau locker die zweite Runde erreicht. Auch alle anderen DTTB-Spieler sind eine Runde weiter.

Timo Boll machte im Energiesparmodus kurzen Prozess. Am Tag nach dem Triumph mit der Mannschaft schüttelte der elfmalige Europameister seine ersten Gegner in Einzel und Doppel bei der Tischtennis-EM in Ostrau ab wie lästige Fliegen.

Ganz locker marschierte Boll in beiden Wettbewerben in die zweite Runde und stand dafür insgesamt nur 37 Minuten am Tisch. "Ich gammele nicht rum und habe zugesehen, dass ich die Spiele so schnell wie möglich beende. Heute morgen habe ich mir eine Stunde mehr Schlaf gegönnt", sagte der 29-Jährige.

Er hielt sich penibel an seine Devise. "Kräfte schonen, Sätze sparen, Ballwechsel kurz halten, das ist jetzt ganz wichtig. Ich habe schon neun Teameinzel in den Knochen", sagte der deutsche Ausnahmespieler. Boll muss in der CEZ Arena auf dem Weg zu drei Titeln ein wahres Marathonprogramm mit wohl über 20 Spielen absolvieren.

Für eine Feier war deshalb am Mittwochabend auch keine Zeit gewesen: "Ich war zeitig im Bett. Alles andere kann ich mir nicht leisten. Es wird noch ein knallhartes Turnier. Natürlich hätte ich lieber einen Tag frei, aber das gibts nicht mehr."

17 Minuten im Doppel, 20 Minuten im Einzel

17 Minuten mit Christian Süß im Doppel, 20 Minuten im Einzel gegen die Nummer 643 der Weltrangliste - die namenlosen Gegner können Timo Boll nicht in Verlegenheit bringen.

"Auch die Nummer 600 kann hier Tischtennis spielen. Die schlagen dann wild drauflos, machen verrückte Dinge", hatte der Weltranglisten-Zweite vermutet. Julien Indeherberg aus Belgien stand aber gegen den Topfavoriten erwartungsgemäß auf verlorenem Posten. Fast hätte er immerhin einen Satz gewonnen.

Generell hielten sich die deutschen Spieler am ersten Tag der Individualwettbewerbe zunächst schadlos.

Neben Boll/Süß schafften es auch Patrick Franziska/Patrick Baum (Hanau/Düsseldorf), Zhenqi Barthel/Kristin Silbereisen (Bingen/Kroppach) und Sabine Winter (Schwabhausen) an der Seite der niederländischen Team-Europameisterin Linda Creemers in die zweite Doppelrunde.

Winter, Barthel und Schall gewinnen Auftaktspiele

Im Einzel gewannen Winter, Barthel und Elke Schall (Holsterhausen) ihre Auftaktspiele. Titelverteidigerin Jiaduo Wu vom FSV Kroppach hatte als Nummer eins der Setzliste ein Freilos. Die deutschen Herren gingen im Einzel erst nach Timo Boll im Laufe des Nachmittags an den Tisch.

Dimitrij Ovtcharov (Sehnenverletzung im Fuß) dagegen trat die Heimreise an. Um 13.45 Uhr stieg der Russland-Legionär ins Flugzeug, um seine Eltern in Hameln zu besuchen und sich behandeln zu lassen.

"Diese Verletzung ist total ärgerlich, weil ich in Topform bin", schimpfte er: "Aber ich hatte Riesenschmerzen. Es ging nicht mehr." Der 22-Jährige muss voraussichtlich 14 Tage pausieren.

Tischtennis-EM: Deutsche Herren erneut Europameister

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung