Sonstiges

Wettmonopol: Duales System gefordert

SID
Freitag, 10.09.2010 | 15:21 Uhr
Die Initiative Profisport fordert ein duales System für das Glücksspiel
© Getty
Advertisement
Wuhan Open Women Single
Live
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinale
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinale
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona -
Saski Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
National Rugby League
Storm -
Cowboys
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
Champions Hockey League
Wolfsburg -
Salzburg
Champions Hockey League
München -
Brynäs
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro
NBA
Timberwolves -
Warriors
Pro14
Leinster -
Munster
NBA
Warriors -
Timberwolves
Premiership
Saracens -
Wasps

Die Initiative Profisport Deutschland fordert ein duales System für das deutsche Glücksspielmonopol: Ein separater Lotteriestaatsvertrag soll um eine gesonderte Regelung ergänzt.

Die Initiative Profisport Deutschland (IPD) hat in der Diskussion um das deutsche Glücksspielmonopol ein duales System gefordert. Demnach soll ein separater Lotteriestaatsvertrag, der das staatliche Monopol schützt, um eine gesonderte Regelung zur kontrollierten Öffnung des Sportwettenmarktes ergänzt werden.

"Ein duales System, in dem das Lotteriemonopol erhalten bleibt, würde - wie in anderen europäischen Ländern auch - Amateur- und Profisport gleichermaßen finanziell besser stellen", sagte Jan Pommer, stellvertretender Sprecher der IPD und Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga.

Forderung nach kontrollierter Öffnung

Gleichzeitig sieht sich die IPD durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in ihrer Forderung nach einer kontrollierten Öffnung des Sportwettenmarktes bestärkt.

"Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wer jetzt noch eine Fortsetzung des nicht funktionierenden Sportwettenmonopols verlangt, gefährdet die auch von der IPD befürwortete Beibehaltung des staatlichen Lottomonopols", erklärte Christian Seifert, Sprecher der IPD und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball-Liga (DFL).

Monopol verstößt gegen EU-Recht

Der EuGH hatte das in Deutschland geltende staatliche Monopol für Sportwetten und Glücksspiele gekippt, da es nicht mit dem Recht der Europäischen Union (EU) vereinbar sei. Laut EuGH begrenze die deutsche Regelung die Glücksspiele, und damit auch die Sportwetten, nicht "in systematischer Weise".

Das Monopol verstoße unter anderem gegen die Niederlassungs- sowie die Dienstleistungsfreiheit in der EU und sei deshalb ab sofort nicht mehr anwendbar. Die IPD wurde im November 2009 als Interessen-Vertretung der vier größten deutschen Profi-Ligen - DFL, Basketball-Bundesliga (BBL), Deutsche Eishockey Liga (DEL) und Handball-Bundesliga (HBL) - gegründet.

Ziel der Vereinigung ist es, den Anliegen des Profisports ein gemeinsames Sprachrohr zu geben.

Zwanziger kritisiert Sportwetten-Monopol

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung