Judo-WM in Tokio

Romy Tarangul verpasst WM-Bronze

SID
Sonntag, 12.09.2010 | 15:52 Uhr
Romy Tarangul tritt in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm an
© sid
Advertisement
ACB
Andorra -
Malaga
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Halbfinale
BSL
Tofas -
Anadolu Efes
Premiership
Exeter -
Harlequins
ACB
Barcelona -
Valencia
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika

Bei der WM in Tokio platzten am Wochenende alle Medaillenhoffnungen der deutschen Judoka. Romy Tarangul konnte sich im Kampf um Bronze nicht gegen Bundmaa Munkhbaatar durchsetzen.

Deutschlands Judoka droht fünf Monate nach dem EM-Debakel von Wien auch bei den Weltmeisterschaften in Tokio eine empfindliche Pleite.

Am Wochenende platzten erneut alle Medaillenhoffnungen des Deutschen Judo-Verbandes (DJB), der vor den beiden letzten Konkurrenzen am Montag nur den zweiten Platz durch Schwergewicht Andreas Tölzer auf dem Konto hat.

"Wir haben insbesondere bei den Frauen die Erwartungen nicht erfüllt. Wir müssen dringend Ursachenforschung betreiben", sagte DJB-Präsident Peter Frese. Die erfolgsverwöhnten deutschen Damen werden erstmals seit 1995 ohne WM-Medaille bleiben, zum Abschluss sind in der offenen Klasse keine deutschen Kämpferinnen mehr am Start.

Romy Tarangul verpasst Bronzemedaille

Am Sonntag verpasste Romy Tarangul das zweite deutsche Edelmetall. Die WM-Dritte des Vorjahres unterlag im Bronze-Kampf der Klasse bis 52 kg der Mongolin Bundmaa Munkhbaatar.

Die 22-Jährige aus Frankfurt an der Oder musste bereits nach 50 Sekunden die entscheidende große Wertung (Ippon) hinnehmen und war danach völlig aufgelöst.

Bereits am Vortag hatte Claudia Malzahn (Halle) eine bittere Niederlage erlitten. Die Weltranglistendritte aus Halle/Saale kassierte gegen die 39 Plätze tiefer eingestufte Aserbaidschanerin Ramila Yusubova nach 65 Sekunden die entscheidende große Wertung.

"Ich bin natürlich enttäuscht, hatte mir mehr erhofft. Die Vorbereitungen liefen wirklich gut, ich bin traurig, dass es nicht geklappt hat", sagte Malzahn, die 2009 in Rotterdam eine von vier deutschen Bronzemedaillen gewonnen hatte.

Gastgeber Japan überragende Nation

Auch die restlichen deutschen Starter verabschiedeten sich am Wochenende frühzeitig, dabei konnten sich Christopher Völk und Tobias Englmaier aber zumindest teuer verkaufen.

Der Abensberger Völk unterlag in der Klasse bis 73 kg in der dritten Runde trotz couragierter Vorstellung gegen den Japaner Hiroyuki Akimoto, der sich auch den Weltmeistertitel sicherte.

"Wenn ich eine Nacht drüber geschlafen habe, denke ich, dass ich mit einem guten Gefühl hier rausgehen kann", sagte Völk, der ein ausdrückliches Lob von Präsident Frese bekam: "Christopher stand gegen Akimoto auf Augenhöhe mit einem Weltklassejudoka, er ist auf dem richtigen Weg Richtung Olympia."

Japan die überragende Nation

Englmaier hatte derweil Lospech und traf schon in seinem ersten Kampf in der Klasse bis 60 kg auf Europameister Sofiane Milous (Frankreich).

Der Weltranglisten-26. hielt gut mit, ehe er nach 3:55 Minuten mit Ippon unterlag.

Zur überragenden Nation wurde erwartungsgemäß Gastgeber Japan. Die Kämpfer aus dem Judo-Mutterland hatten vor den letzten beiden Entscheidungen acht der vergebenen 14 Titel geholt.

Am Montag greift Tölzer in der offenen Gewichtsklasse nach seiner zweiten Medaille. Neben dem Mönchengladbacher ist in Robert Zimmermann (Potsdam) ein zweiter deutscher Judoka im Einsatz.

WM: Deutsche Judoka gehen in Tokio erneut leer aus

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung