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Hamburger Europacup-Zukunft im Judo unsicher

SID
Vorerst planen Rainer Ganschow und die Stadt Hamburg keine neue Bewerbung für die Judo-WM
© Getty

Nach enttäuschenden Zuschauerzahlen beim Judo-Europacup ist Hamburg als zukünftiger Austragungsort in weite Ferne gerückt. Pro Tag fanden sich nur 500 Besucher in der Halle ein.

Die Zukunft des Judo-Europacups in Hamburg ist noch unklar.

"Wir werden uns nach der Veranstaltung zusammensetzen, auch mit den Sponsoren, und schauen, wie es weiter geht", sagte Rainer Ganschow, Präsident des Hamburger Judo-Verbandes, am Rande des zweitägigen Turniers in der Hansestadt.

Der Europacup ist neben dem Grand Prix in Düsseldorf eine von zwei internationalen Judo-Großveranstaltungen in Deutschland.

Nicht zufrieden ist Ganschow mit der Zuschauerresonanz. "Das ist schon enttäuschend. Ich weiß aber nicht, was wir noch tun können, um die Menschen in die Halle zu bekommen. Am sportlichen Niveau kann es auf keinen Fall liegen", sagte Ganschow angesichts der nur rund 500 Besucher pro Tag in der Alsterdorfer Sporthalle.

Deutsches Finale beim Europacup

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