Volleyball

DVV-Team qualifiziert sich souverän für EM 2011

SID
Sonntag, 30.05.2010 | 21:01 Uhr
Das DVV-Team qualifizierte sich souverän für die EM 2011
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
DiLive
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
DiLive
The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Deutschlands Volleyballer haben mit einer Galavorstellung souverän das Ticket für die EM 2011 gelöst. Gegen Montenegro gab es ein klares 3:0 (25:17, 25:22, 25:14).

Deutschlands Volleyballer haben mit einer Galavorstellung souverän das Ticket für die EM 2011 gelöst und Hoffnungen auf ein goldenes WM-Jahr geweckt. Der Jubel nach dem 3:0 (25:17, 25:22, 25:14) gegen Montenegro - dem fünften Triumph ohne Satzverlust in der Ausscheidung - blieb in Tübingen jedoch verhalten.

Schließlich steht am kommenden Wochenende mit dem Comeback in der mit 20 Millionen Dollar dotierten Weltliga bereits der nächste Höhepunkt an.

"Ich bin sehr zufrieden, von so einer Bilanz habe ich geträumt. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir hier gegen Teams gewonnen haben, die nicht zur Weltspitze gehören", sagte Raul Lozano. Der Bundestrainer freute sich trotzdem über das hohe Niveau bei den Erfolgen gegen Montenegro und Kroatien.

Damit stand bereits vor dem letzten Spiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Estland die direkte Qualifikation für die EM vom 9. bis 18. September 2011 in Österreich und Tschechien fest.

Auch gegen Estland souverän

"Wir werden immer stärker", sagte der mit 15 Punkten gegen Montenegro einmal mehr überragende Hauptangreifer Georg Grozer: "Und wir können alle besiegen." Die junge Mannschaft wächst immer besser zusammen, selbst ohne Kapitän Björn Andrae (Weisheitszahn-OP), Zuspieler Simon Tischer (Gips am Finger) und in der Endphase gegen Montenegro auch ohne Stammspieler Robert Kromm (Daumen umgeknickt) wurde die EM-Pflichtaufgabe locker erfüllt.

Im letzten Qualifikationsspiel gegen Estland schlug das Team erneut souverän auf. Mit dem 3:1 (25:20, 18:25, 25:20, 20:24) verließ die Mannschaft von Raul Lozano als ungeschlagener Sieger das Turnier in Tübingen. Während der gesamten EM-Ausscheidung gab sie nur einen Satz ab.

Eine Erfolgsprämie gab es nicht, dafür ist das Selbstbewusstsein beim Europaliga-Sieger des Vorjahres vor dem Millionenspiel Weltliga mächtig gewachsen. Dort wartet bei den ersten Spielen seit sieben Jahren am kommenden Wochenende in Stuttgart mit Europameister Polen allerdings ein ganz anderes Kaliber als Gegner.

Ziel für Weltliga Platz fünf bis acht

"Nur die Spiele gegen die Besten der Welt bringen uns weiter. Die EM-Qualifikation war ein Muss, die bis auf ein, zwei Bier nicht groß gefeiert wird", sagte der starke Spielmacher Patrick Steuerwald dazu.

Lozano sieht sich in seinem Plan bis zur Weltmeisterschaft in Italien (25. September bis 10. Oktober) perfekt im Soll: "Punkt 1 haben wir erfüllt. Jetzt werden wir in den zwölf Weltliga-Spielen sehen, wie sich die Mannschaft weiterentwickelt."

Ziel ist beim Saisonhöhepunkt mindestens Platz fünf bis acht, das beste Ergebnis seit der Wiedervereinigung. Doch insgeheim träumt nicht nur Verbandschef Werner von Moltke nach dem starken Saisonauftakt 40 Jahre nach dem Titelgewinn der DDR von der zweiten deutschen WM-Medaille der Geschichte. Steuerwald: "Wir wollen immer alles gewinnen. Sonst brauchen wir gar nicht erst anzutreten."

Zwei deutsche Teams in der Königsklasse

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung