Mittwoch, 31.03.2010

Basketball

Über Jerusalem ins Final-Four-Turnier

Alba Berlin empfängt heute im Viertelfinal-Rückspiel Hapoel Jerusalem. Nach der 61:67-Niederlage in der israelischen Hauptstadt stehen die Albatrosse unter Zugzwang.

Der Einsatz von Julius Jenkins (r.) auf Seiten der Berliner ist fraglich
© Getty
Der Einsatz von Julius Jenkins (r.) auf Seiten der Berliner ist fraglich

Mit breiter Brust auf dem Parkett und einer gelben Wand auf der Tribüne will Basketball-Pokalsieger Alba Berlin als erstes deutsches Team in das Final-Four-Turnier des Eurocups einziehen.

Vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Hapoel Jerusalem heute (19.45 Uhr) bereitet Kapitän Julius Jenkins noch Sorgen. Er droht für die Aufholjagd des Sechs-Punkte-Rückstandes nach der 61:67-Niederlage im Hinspiel auszufallen.

"Wir müssen als Team vorbereitet sein. Unser Kader ist gut genug, um auch ohne Julius auszukommen", sagte Alba-Trainer Luka Pavicevic. Der Amerikaner laboriert an einer Gehirnerschütterung, die er sich im Hinspiel gegen Jerusalem zugezogen hatte. Auch am Montag konnte Jenkins nicht trainieren.

Kontrollierte Defensive als Schlüssel zum Erfolg

An der Marschroute für die Partie würde aber auch der Ausfall des 29-Jährigen nichts ändern. Aus einer kontrollierten Defensive heraus wollen die Berliner die Begegnung so lange wie möglich offen halten.

"Wir müssen uns darauf vorbereiten, unser Spiel zu spielen und die Aufgaben zu lösen, die Hapoel uns stellt. Erst gegen Ende schauen wir dann, wo wir stehen und wie wir den nötigen Vorsprung herausspielen können", sagte Pavicevic. Gleichzeitig warnte der 41-jährige Serbe vor der hohen Qualität der gegnerischen Spieler. Hapoel habe mindestens sechs Spieler, die Alba sehr weh tun könnten.

Verstecken will sich der Tabellenführer der Bundesliga gegen die auswärtsstarken Israelis dennoch nicht. "Im Hinspiel haben wir zunächst zu ängstlich agiert. In eigener Halle müssen wir anders auftreten und selber den Ton angeben", sagte Alba-Angreifer Derrick Byars.

Für den entsprechenden Rahmen soll das Berliner Publikum sorgen. Die Fans in der voraussichtlich ausverkauften Arena sollen sich in Gelb kleiden. Am Montag waren bereits über 13.500 Karten verkauft.

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