Tischtennis

Ma Long gewinnt German Open

SID
Sonntag, 21.03.2010 | 17:55 Uhr
Sieger der German Open: Der Chinese Ma Long
© Getty
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Ma Long hat die German Open in Berlin gewonnen. Der Weltrangliste-Erste schlug seinen Landsmann Wang Hao mit 4:1. China stellte beim Pro-Tour-Turnier alle vier Halbfinalisten.

Chinas Tischtennis-Asse haben die German Open in Berlin dominiert. Der Weltranglisten-Erste Ma Long setzte sich im Finale gegen seinen Landsmann und Weltmeister Wang Hao mit 4:1 durch und sicherte sich nach 2007 zum zweiten Mal den Sieg beim deutschen Pro-Tour-Turnier.

Bei den Damen triumphierte Feng Yalan dank eines 4:3 gegen Ding Ning. Die Stars aus dem Reich der Mitte stellten sieben von acht Halbfinalisten und schickten zwei Monate vor der Mannschafts-WM in Moskau (23. bis 30. Mai) eine deutliche Kampfansage an die Konkurrenz.

Deutsche scheitern an Chinesen

Die deutschen Starter waren bei der hochkarätig besetzten und mit 172.000 US-Dollar dotierten Veranstaltung früh gescheitert. Der zehnmalige Europameister Timo Boll schied nach einem Viertelfinal-Krimi gegen den chinesischen Weltranglisten-Elften Chen Qi mit 3:4 aus.

In den vergangenen zwei Jahren hatte der 29-Jährige aus Düsseldorf, der wegen einer Erkältung geschwächt an den Start gegangen war, das Turnier gewonnen.

Auch Bolls Nationalmannschafts-Kollegen Dimitrij Ovtcharov und Christian Süß (Düsseldorf) zogen gegen die Stars aus Fernost den Kürzeren. Der für den belgischen Spitzenklub Charleroi startende Ovtcharov verlor im Viertelfinale erwartungsgemäß gegen Ma Long (0:4).

Damen schon früh raus

Der wegen Magen-Darm-Problemen geschwächte deutsche Meister Süß unterlag bereits im Achtelfinale dem Weltranglisten-Achten Zhang Jike (0:4).

Die deutschen Damen hatten bereits vor dem Achtelfinale die Segel streichen müssen. Die deutsche Meisterin Kristin Silbereisen war in der zweiten Runde gegen die Chinesin Wang Yue Gu (1:4) chancenlos. Europameisterin Wu Jiaduo war mit einem 0:4 gegen die Japanerin Hiroko Fujii an der Auftakthürde gescheitert.

Aus für Boll und Ovtcharov im Viertelfinale

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