Schwimmen

Deutsche Wasserspringer rehabilitieren sich

SID
Patrick Hausding wurde 2009 bereits Europameister
© Getty

Sieben Monate nach der WM-Pleite von Rom haben sich die deutschen Wasserspringer bei den nationalen Titelkämpfen zumindest teilweise rehabilitiert.

Vor allem die Leistung der Männer machte Anlass zur Hoffnung. "Ich sehe in erster Linie im Synchronspringen eine große Qualität. Unsere Duos treiben sich gegenseitig an", sagte DSV-Sportdirektor und Sprung-Cheftrainer Lutz Buschkow, dessen Schützlinge bei der WM 2009 erstmals seit 19 Jahren ohne Medaille geblieben waren.

Zum Abschluss der Wettbewerbe überzeugten vor allem Patrick Hausding (Berlin) und Stephan Feck (Leipzig). Das Duo sicherte sich den Titel im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett. Die Aachener Sascha Klein und Pavlo Rozenberg landeten auf dem zweiten Platz.

Bei den Frauen gewannen die Berliner My Phan und Kieu Duong erstmals den Titel im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett vor den Leipzigerinnen Jessica Roch und Marie Klass. Das favorisierte Duo Nora Subschinski (Berlin) und Katja Dieckow (Halle) konnte wegen einer Rückenverletzung der Berlinerin nicht antreten.

Erfolgreichster Starter in Leipzig war Europameister Sascha Klein. Der Aachener stand insgesamt viermal (zweimal Erster, einmal Zweiter, einmal Dritter) auf dem Podest. Zwei Erfolge feierte auch die WM-Sechste Christin Steuer, die im Synchronspringen vom Turm mit Nora Subschinski und im Turmspringen-Einzel siegte.

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