Snooker: Masters in London

Selby dreht Final-Thriller gegen O'Sullivan

Von Alexander Mey
Montag, 18.01.2010 | 14:27 Uhr
Ronnie O'Sullivan (l.) gibt den letzten Frame auf und gratuliert Mark Selby zum Masters-Titel
© Getty
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Nach einem Finale auf unglaublich hohem Niveau und mit einer dramatischen Schlussphase ist Mark Selby der neue Masters-Champion im Snooker. Er besiegte Titelverteidiger Ronnie O'Sullivan mit 10-9 und revanchierte sich damit für die Niederlage im Vorjahr.

Snooker at its best. Anders kann man die Schlacht zwischen Mark Selby und Ronnie O'Sullivan im Finale des Masters in der Wembley Arena nicht beschreiben. Es war spannend, es war hochklassig, es war emotionsgeladen.

Selby, 2009 im Finale noch O'Sullivan unterlegen, zeigte in der entscheidenden Session am Sonntagabend stahlharte Nerven, als er nach einem 6-9-Rückstand das Match noch drehte. Gegen einen gut aufgelegten O'Sullivan und das frenetisch für The Rocket skandierende Publikum gewann Selby vier Frames in Folge und siegte zum zweiten Mal nach 2008.

"Das war das beste Finale, an dem ich je teilgenommen habe", sagte Selby danach der "BBC". "Ich liebe einfach die Atmosphäre, wenn Ronnie O'Sullivan spielt. Unter diesem Druck blühe ich regelrecht auf."

Knackpunkt im vorletzten Frame

Das hat man gesehen. Beide Spieler lieferten Snooker der Extraklasse ab. In 19 Frames gab es 14 Mal ein Break von mehr als 50 Punkten. Fünf Mal wurde sogar ein Century-Break daraus.

Der Knackpunkt war der vorletzte Frame, als Selby eine leichte Rote verschoss und O'Sullivan die Chance gab, die Partie zu entscheiden. Doch The Rocket verfehlte seinerseits in Führung liegend eine enge Grüne. Das nutzte Selby eiskalt zum Ausgleich.

Im letzten Frame verließ O'Sullivan, der schon im Halbfinale gegen Mark Williams über die volle Distanz gehen musste, etwas der Kampfgeist. Nach einem Break von Selby gab er das Match auf, obwohl er zu diesem Zeitpunkt nur zwei Snooker seines Gegners benötigt hätte, um die Punktedifferenz noch aufzuholen.

O'Sullivan "nicht allzu enttäuscht"

"Mark hat gut gespielt und verdient gewonnen", gab O'Sullivan gelassen zu Protokoll. "Ich habe gar nicht erwartet, hier ins Finale zu kommen. Ich bin also nicht allzu enttäuscht."

Das mag auch daran liegen, dass es beim Masters zwar um jede Menge Prestige, aber nicht um Weltranglisten-Punkte ging. Die werden erst wieder bei den Welsh Open vom 25. bis zum 31. Januar vergeben.

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