Leichtathletik

Semenya plant Klage gegen Verbände

SID
Montag, 28.12.2009 | 16:09 Uhr
Die Südafrikanerin Caster Semenya gewann im August 2009 bei der WM in Berlin Gold über 800 Meter
© sid
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Caster Semenya bereitet nach dem Skandal um ihren Geschlechtstest offenbar Klagen in Millionenhöhe gegen den Weltverband IAAF und den südafrikanischen Verband ASA vor.

800-m-Weltmeisterin Caster Semenya will die Debatte über ihr wahres Geschlecht offenbar nicht auf sich beruhen lassen und bereitet Klagen in Millionenhöhe vor.

Die Athletin will nach einem Bericht von "www.insidethegames.biz" 120 Millionen US-Dollar vom Weltverband IAAF sowie 18 Millionen US-Dollar vom südafrikanischen Verband ASA einklagen, weil ihr Leben angeblich zerstört worden sei.

Die 18-Jährige soll weiterhin wütend auf die Verbände sein, weil während der WM in Berlin durchsickerte, dass es Zweifel an ihrem Geschlecht gebe.

Zwischenzeitlich hatte es geheißen, dass zwei übereinstimmende Untersuchungen ergeben hätten, dass es sich bei Semenya um einen Zwitter handele.

Juristischer Beistand von Pistorius-Anwalt

Die Südafrikanerin soll sich bereits die Dienste von Greg Nott gesichert haben. Der Jurist der Agentur Dewey & LeBoeuf hatte schon für den unterschenkelamputierten Südafrikaner Oskar Pistorius vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS ein Startrecht bei den olympischen Wettkämpfen der Nicht-Behinderten in Peking 2008 erkämpft.

"Hoffentlich hat die IAAF aus diesem Fall gelernt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und hoffen auf ein gerechtes Urteil für Frau Semenya", sagte Jeffrey Kessler.

Mitte November hatte es zunächst nach einer Versöhnung zwischen der Weltmeisterin und den Verbänden ausgesehen.

Semenya darf WM-Titel behalten

In einer Mitteilung des südafrikanischen Sportministeriums hatte die IAAF bestätigt, dass die Läuferin ihren WM-Titel behalten dürfe.

Demnach sei der Athletin kein Fehlverhalten vorzuwerfen, sodass ihr die Goldmedaille und das Preisgeld für den Titel nicht aberkannt würden.

Semenya hatte sich im 800-m-Finale der WM im vergangenen Sommer überlegen in 1:55,45 Minuten vor Janeth Jepkosgei aus Kenia (1:57,90) durchgesetzt.

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