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Coutts avisiert Neuerungen beim America's Cup

SID
Russell Coutts war schon vor 25 Jahren New Zealand Yachtsman of the Year
© Getty

Neuerungen beim America's Cup: Laut dem dreifachen Sieger Russell Coutts werde bei einem BMW-Sieg dessen Eigner Larry Ellison ein unabhängiges Management mit dem Cup betrauen.

Der dreifache America's-Cup-Sieger Russell Coutts will die älteste und bedeutendste Segelveranstaltung der Welt umfassend reformieren.

Sollte das von ihm geführte BMW Oracle Racing Team Titelverteidiger Alinghi beim anstehenden Match schlagen, werde dessen Eigner Larry Ellison "den America's Cup einem unabhängigen Management anvertrauen", kündigte Coutts im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus an. Dies liege "im Interesse aller Beteiligten".

Coutts, Skipper und CEO des US-Teams, macht Alinghi für den inzwischen mehrjährigen Rechtsstreit um den America's Cup verantwortlich. "Derzeit versucht eine Partei, allen anderen die Regeln zu diktieren", sagte Coutts.

Motor an Bord steht in der Kritik

Scharfe Kritik übte der Neuseeländer auch an der Entscheidung Alinghis, erstmals in der 158-jährigen Geschichte der Veranstaltung einen Motor an Bord zu haben. Dieser soll anstelle der Muskelkraft der Segler die Winschen antreiben, mit denen die großen Segel eingestellt werden.

"Das ist ganz schlecht für diesen Sport", sagte Coutts. Er glaube, dass "wir im Segeln auch die körperlichen Herausforderungen brauchen". Dennoch werde auch BMW Oracle sein Boot nachrüsten, um Chancengleichheit herzustellen.

Das America's-Cup-Match zwischen BMW Oracle Racing und dem Schweizer Titelverteidiger Alinghi soll im Februar 2010 in dem Arabischen Emirat Ras al-Khaimah am Persischen Golf ausgetragen werden. Der andauernde Rechtsstreit zwischen den Kontrahenten könnte dies jedoch noch verhindern.

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