Olympiasieger Kleibrink scheitert an 16-Jährigem

SID
Samstag, 03.10.2009 | 18:22 Uhr
Ein schwarzer Tag für Olympiasieger Benjamin Kleibrink
© Getty
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Blamage für Olympiasieger Benjamin Kleibrink. Der Titelfavorit scheiterte an No-Name-Fechter Shi Jialua aus China. Auch die deutschen Säbelfechterinnen haben bei der WM in Antalya eine Medaille verpasst. Peter Joppich hingegen holte Bronze.

Erster Tag, erste Medaille: Der dreimalige Weltmeister Peter Joppich hat den deutschen Fechtern am ersten Entscheidungstag der Fecht-WM in Antalya einen gelungenen Start beschert. Der Champion von 2003, 2006 und 2007 verpasste seinen vierten Titel, holte aber nach einer Energieleistung Bronze.

"Ich bin einerseits etwas enttäuscht, weil ich wieder Gold angreifen wollte. Andererseits kann ich mich doch auch über Bronze freuen", sagte Joppich. "In der Halle war es so heiß, dass ich echt Probleme bekommen habe."

Im Viertelfinale schlug Joppich (Koblenz) gegen den Polen Radoslaw Glonek nach deutlichem Rückstand zurück und siegte nach einem spannenden Gefecht 15:14. Im Halbfinale unterlag er jedoch Chinas Olympia-Viertem Zhu Jun 11:15 und musste sich mit Rang drei begnügen.

Blamage für Kleibrink

Der Olympiasieger Benjamin Kleibrink dagegen ließ sich von einem Teenie aus China düpieren und sank in der deutschen Ecke traurig auf seinen Stuhl.

Kleibrink (Tauberbischofsheim) saß nach dem 11:15 gegen den 16-Jährigen Shi Jialuo mit einem Eisbeutel auf dem Kopf vor einer Dose Cola in der Cafeteria und ließ seinem Frust freien Lauf. Dann suchte er die Ruhe und äußerte sich erst eine halbe Stunde nach dem Ende des Gefechts.

"Ich bin schwer enttäuscht und traurig", sagte der WM-Dritte von 2007: "Es ist scheißegal, ob mein Gegner 16 ist oder 25. Den habe ich noch nie gesehen. Sowas ist mir lange nicht mehr passiert." Ein Infekt im Gehörgang hatte den Helden von Peking nicht sonderlich behindert.

Schreck: "Er hat immer gekämpft"

"Er hat immer gekämpft und nicht aufgegeben, war aber einfach nicht fähig, durchzukommen", sagte Bundestrainer Uli Schreck: "Der Doktor wird ihn jetzt pflegen, dann kann er noch mit der Mannschaft Weltmeister werden."

Shi Jialuo, erstmals bei einer WM am Start, hatte zuvor den Athen-Olympiasieger Brice Guyart (Frankreich) ausgeschaltet. "Benni konnte ihn nie so hinstellen, wie er ihn haben wollte", sagte Schreck.

Am Montag hat Britta Heidemann die Chance auf Gold

Am Sonntag hat der DFeB weitere heiße Eisen im Feuer. Degen-Europameister Sven Schmid zählt zu den Favoriten, beim Damenflorett hat die deutsche Meisterin und EM-Zweite Katja Wächter (beide Tauberbischofsheim) Medaillenchancen.

Am Montag hofft Britta Heidemann (Leverkusen), Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin, auf eine Fortsetzung ihrer historischen Goldserie.

Säbeldamen schlugen sich achtbar

Die Säbeldamen überzeugten am Samstag mit drei Achtelfinal-Teilnahmen. Anna Limbach (Dormagen) wurde Elfte, Alexandra Bujdoso (Koblenz) 13. und Stefanie Kubissa (Dormagen) 16..

Mit dem Florett war für den EM-Dritten Andre Weßels und WM-Neuling Sebastian Bachmann (beide Bonn) dagegen in der Runde der letzten 64 bereits Endstation.

Weßels unterlag in der Neuauflage des WM-Finals von 2002 mit 10:15 Simone Vanni aus Italien, und Bachmann scheiterte an dessen Landsmann Andrea Cassara, Olympiadritter von Athen, mit 7:15.

München 2018: Chancen steigen

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