Leichtathletik

Knochenabsplitterung bei Weitspringer Bayer

SID
Weitspringer Sebastian Bayer verletzte sich am Sprungfuß
© Getty

Sebastian Bayer muss einen Rückschlag hinnehmen. Bei dem Weitspringer wurde eine Knochenabsplitterung im Sprungfuß diagnostiziert. Seine WM-Teilnahme ist jedoch nicht in Gefahr.

Hallen-Europarekordler Sebastian Bayer muss in seiner Vorbereitung auf die Leichtathletik-WM in Berlin (15. bis 23. August) einen weiteren Rückschlag einstecken. Der Bremer Weitspringer laboriert an einer Knochenabsplitterung im rechten Sprungfuß und sagte deshalb seinen geplanten 100-m-Testlauf bei der DLV-Gala am Sonntag in Wattenscheid ab.

"Verletzt, das kann man so nicht sagen. Es handelt sich um eine minimale Überbelastung, nichts Schlimmes", sagte Bayer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Schmerzen gegen Ende des Trainings

Zugleich gab der Weltranglisten-Vierte (8,49m) für die WM Entwarnung: "In Vorbereitung auf Berlin fehlt mir nichts." Bayer ist gerade zum Trainingslager im niederländischen Papendal.

Derzeit träten meist erst gegen Ende des Trainings Schmerzen auf.

Dann breche er die Übungseinheit ab. Es seien die gleichen Beschwerden wie schon im Mai. "Dieses Ding, das da rumschwimmt", habe nach einigen Sprinteinheiten zu einer Entzündung geführt, die derzeit behandelt werde, erklärt Trainer Joachim Schulz: "Es handelt sich nicht um eine echte Behinderung." Nach der WM soll der Knochensplitter operativ entfernt werden.

Leichtathletik-WM in Berlin: Deutscher Kader mit 73 Athleten

 

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