Leichtathletik

Keine Entscheidung im Fall Goldmann

SID
Diskus-Vizeweltmeister Robert Harting wird vom umstrittenen Werner Goldmann trainiert
© Getty

Der DOSB hat seine Entscheidung über die Rückforderung der Olympia-Entsendungskosten des auf Wiedereinstellung klagenden ehemaligen Kugelstoß-Bundestrainer Werner Goldmann vertagt.

Der Deutsche Olympische Sportbund hat eine Entscheidung über die Rückforderung der Olympia-Entsendungskosten vom derzeit entlassenen Kugelstoß-Bundestrainer Werner Goldmann vertagt. Das DOSB-Präsidium beschloss in Berlin, den Ausgang des Arbeitsgerichtsprozesses abzuwarten, den Goldmann seit seiner Entlassung Ende Dezember 2008 gegen den Deutschen Leichtathletik-Verband führt.

Der Coach von Diskus-Vizeweltmeister Robert Harting (Berlin) hatte seinen Posten wegen seiner Dopingvergangenheit in der DDR verloren und hofft nach einer neuerlichen Empfehlung der unabhängigen Dopingkommission des DOSB, diesen zurückzuerhalten.

Einigung in Sicht

Momentan laufen darüber außergerichtliche Vergleichsverhandlungen. Alles deutet auf eine Einigung hin. Goldmann war jüngst schon wieder im DLV-Trikot bei der Team-EM in Portugal im Einsatz.

Grundlage der neuesten Empfehlung der DOSB-Kommission, die im vergangenen Herbst noch andersherum ausgefallen war und zu Goldmanns Entlassung führte, ist dessen Erklärung zum DDR-Doping.

Diese hatte er Anfang April eingereicht. Im vergangenen Sommer war Goldmann vom DDR-Dopingopfer Gerd Jacobs schwer belastet worden. Mit einer Erklärung zu ihrer Dopingvergangenheit sicherten bereits fünf ehemalige DDR-Leichtathletik-Trainer ihre Jobs. Dies löste heftige Kritik bei den Dopingopfern aus.

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