Leichtathletik

Bolt soll durch Berlins Straßen sprinten

SID
Usain Bolt gewann 2008 in Peking drei Goldmedaillen
© Getty

ISTAF-Chef Gerhard Janetzky plant einen Straßensprint durch Berlin mit Dreifach-Olympiasieger Usain Bolt. Vorbild für "Berlin läuft" ist der City-Straßensprint in Manchester.

Jamaikas Dreifach-Olympiasieger Usain Bolt soll im Herbst durch Berlin sprinten. "Ich will Bolt im Oktober. Da findet wieder "Berlin läuft" statt.

Es ist mein Traum, hier einen City-Straßensprint wie gerade in Manchester mit ihm zu veranstalten", sagte Gerhard Janetzky, Chef des Leichtathletik-Sportfestes ISTAF, der Online-Ausgabe der "BZ".

Verhandlungen mit Asafa Powell

Für eine Verpflichtung Bolts beim Golden-League-Start am kommenden Sonntag im Olympiastadion, zu dem 65.000 Zuschauer erwartet werden, fehle indes das Geld.

Janetzky meinte: "Es gibt Veranstalter, die legen eine Viertelmillion auf den Tisch, damit Usain Bolt bei ihnen sprintet. Die haben wir nicht." Momentan verhandle er noch mit Ex-Weltrekordler Asafa Powell (ebenfalls Jamaika).

Keine Weltrekord-Versicherung

Das ISTAF, mit dem die Golden-League-Saison 2009 eröffnet wird, hat einen Etat von 2,7 Millionen Euro, verzichtet aber auf eine Versicherung gegen einen Weltrekord. Dabei hat Stab-Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa (Russland) durchaus realistische Chancen auf die Verbesserung ihrer 5,05 m.

Es wäre die 16. Rekordmarke in der 72-jährigen ISTAF-Geschichte und Issinbajewas 27. Rekordsprung. "Ich pokere wie immer. Ich hätte aber zur Not für die fälligen 50.000 US-Dollar einen Sponsor", sagte Janetzky.

Das ISTAF ist für die Athleten die Generalprobe für die WM im Sommer (15. bis 23. August) an gleicher Stelle. Es steht unter dem Motto "Die Ein-Tages-WM".

65.000 Zuschauer werden erwartet und bekommen unter anderem vier Olympiasieger zu sehen.

Deutsche Sprinter in WM-Form

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