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Drei deutsche Siege bei Kieler Woche

SID
Die Kieler Woche nährt die deutschen Hoffnungen auf die Europameisterschaften am 6. Juli
© Getty

Die deutschen Segler haben bei der Kieler Woche ihr bestes Ergebnis seit 16 Jahren erzielt. Insgesamt konnten die Deutschen drei Gesamtsiege im olympischen Teil feiern.

Mit drei Gesamtsiegen im olympischen Teil haben die deutschen Segler bei der Kieler Woche ihr bestes Ergebnis seit 16 Jahren erreicht.

Surferin Moana Delle aus Soest blieb in sechs RS: X-Rennen ungeschlagen. Lennart Briesenick-Pudenz und Morten Massmann (Flensburg) feierten im 49er ihren ersten großen internationalen Triumph.

Zudem gelang Lokalmatador Heiko Kröger in der paralympischen Bootsklasse 2.4 mR schon zum vierten Mal der Gesamtsieg. 1993 waren vier Crews auf Platz eins gesegelt.

Weltspitze nicht am Start

"So klar habe ich das nicht erwartet. Aber es herrschten meine Idealbedingungen", sagte Moana Delle. Im abschließenden Medaillenrennen hatte sie einen Vorsprung von einigen hundert Metern herausgefahren.

Zwar war ein Großteil der Weltspitze wegen der vorangegangenen Europameisterschaft nicht am Start, doch ließ die 20-jährige einige Olympiateilnehmerinnen in ihrem Kielwasser.

Mit Nordostwind zum Sieg

Briesenick-Pudenz/Massmann segelten bei mäßigem Nordostwind im Finale zum Sieg. Nach schlechtem Start kämpften sich die Youngster mit einer taktisch guten Leistung auf den zweiten Rang vor und landeten einen ungefährdeten Gesamterfolg.

Die größere Konstanz gab im auch für Nichtbehinderte offenen 2. 4 mR-Feld den Ausschlag für Heiko Kröger. Der Goldmedaillengewinner der Paralympics von Sydney 2000 verbuchte in elf Wettfahrten zwar nur einen einzigen Tagessieg. Der Niederländer Thierry Schmitter lag trotz drei Siegen am Vortag am Ende dennoch fünf Punkte zurück.

Europameisterschaft ab 6. Juli

Das gute Abschneiden für den Deutschen Segler-Verband komplettierten der Kieler Toni Wilhelm mit dem zweiten Platz auf dem RS:X-Surfbrett sowie Alexander Schlonski und Fritjof Kleen (Rostock/Berlin) als Fünfte bei der EM-Generalprobe im Starboot.

Die EM beginnt am 6. Juli auf dem gleichen Revier.

Deutsche Schwächen in den Solo-Bootsklassen Finn Dinghi, Laser und Laser Radial (Frauen) waren allerdings auch nicht zu übersehen.

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