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Schwere Vorwürfe gegen DSV

SID
Der Dopingopfer-Hilfeverein hat eine neue Doping-Debatte im deutschen Schwimmsport ausgelöst
© Getty

Der Dopingopfer-Hilfeverein hat eine neue Doping-Debatte im deutschen Schwimmsport ausgelöst, den Deutschen Schwimm-Verband mit massiven Vorwürfen konfrontiert und dem DSV dabei unter anderem "Anstiftung zum Doping" vorgeworfen.

"Wir bewerten die Haltung des DSV als Anstiftung zum Doping und als besonders verwerflich", heißt es in einer Presseerklärung am Montag.

Hintergrund der scharfen Kritik sind die hohen Normzeiten bei den deutschen Meisterschaften in Berlin vom 24. bis 28. Juni für die WM in Rom (17. Juli bis 2. August).

"Führung hat nichts dazugelernt"

Dabei muss auf 14 Strecken der deutsche Rekord für ein WM-Ticket unterboten werden. "Die Führung des DSV hat offensichtlich nichts dazugelernt. Wer die Leistungsspirale hochdreht, will einen weitgehend dopingfreien Sport nicht", heißt es in der Presseerklärung weiter: "Wir fordern die Führung des DSV deshalb unverzüglich auf, ihre Entscheidung zu revidieren und menschliche Normzeiten, die durch Leistung ohne Doping erzielbar sind, anzusetzen."

Der DSV wies jegliche entschieden Vorwürfe zurück.

"Wir orientieren uns mit unseren WM-Normzeiten an möglichen unteren Halbfinalergebnissen, die sogar unter den Ansprüchen des Deutschen Olympischen Sportbundes liegen", sagte DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow: "Außerdem ist der DSV im Kampf gegen Doping sehr aktiv. Wir leisten eine starke präventive Arbeit und unterstützen zum Beispiel eine hohe Zahl an Kontrollen."

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